Donnerstag, 14. September 2017

Verrat und Vergebung

# 52 Rezension zu "Verrat und Vergebung" von Florian Arend

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2573 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 379 Seiten


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Cover:

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht mal sooooo an. Jedoch passt es wiederum auch sehr gut zum Inhalt… Also, was soll ich sagen: Es gestaltet sich etwas schwierig.

Klappentext:

Zwei Brüder. Eine Verschwörung. Ein gemeinsames Schicksal.
Venedig, 1501: eine Stadt voll Schönheit und Prunk – und doch von Intrigen beherrscht. Diese Erfahrung macht auch Enzo Ferrante, Sohn einer mächtigen Handelsfamilie, der in einen Strudel von Korruption und Verrat gerät. Als er zur Marionette in einem grausamen Machtspiel wird, steht er vor einer Entscheidung, die das Leben seiner gesamten Familie für immer verändern wird. Noch ahnt er nicht, dass der Drahtzieher der Intrige, die ihn alles kosten könnte, mitten unter ihnen ist. Wie weit wird er gehen, um seine Liebe Violetta zu retten? Ist er bereit, seinen Vater erbarmungslos zu töten und seinen Bruder Adriano ohne Skrupel zu hintergehen?

"Verrat und Vergebung" erzählt eine spannende Geschichte über Feindseligkeit und Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung, Hass und Liebe.

Meinung:

Den Schlusssatz im Klappentext kann ich zu 100% unterschreiben. Es ist eine sehr spannende Geschichte!! Die Feindseligkeiten der Familien liegen tief und reichen schon Jahre in die Vergangenheit zurück. Auch Freundschaften sind viele geschlossen, doch sollte man sich doch überlegen, was man wem anvertraut und ob man seinem lang geglaubten Freund tatsächlich trauen kann.
Die Verzweiflung wird in der Geschichte von beiden Geschlechtern groß geschrieben. Doch die Hoffnung stirbt stets zuletzt!!

Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat, war, dass es nicht nur um Familiendrama, Liebe, Verschwörungen und dergleichen gegangen ist, sondern auch, dass man ein wenig über die Geschichte der italienischen Städte erfährt, in der die Handlung spielen. Haupthandlungsorte sind Venedig und Florenz. Ich selbst war auch schon in Florenz, natürlich nicht um 1500, und dennoch fühlte ich mich dahin zurückversetzt. Die Handlung ist unheimlich gut skizziert. Man hat von Anfang an das Gefühl direkt mit dabei zu sein.

Alle Charaktere gefallen mir unheimlich gut. Gerade auch die Frauen, die sich nicht unterdrücken lassen wollen. Zwangsheirat spielt hier beispielsweise ein großes Thema, oder Schwanger vor der Ehe. Die Rivalität reicht über Generationen hinweg, immer neu ausgelöst durch irgendwelche Fehde. Und es ist wirklich teils grausam, was die Rivalität zweier Familien teils anrichten kann.
Die Kampfszenen, die teils ausgetragen wurden, hätten nicht besser beschrieben, bzw. skizziert sein können. Und es war auch nicht zu viel.. und der Zeit angemessen.

Auch die Liebe spielt in der Handlung eine große Rolle. Ob immer gut, oder eher ungünstig verliebt, lasse ich hier mal offen. (ich möchte ungern spoilern)

Fazit:


Da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, und ich das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu stecken.. ist es für mich ein grandioses Buch! Und es hat volle 5 Sterne mehr als verdient!! Für diesen Roman gibt es eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!! Und ich werde dieses Buch mit Sicherheit rereaden…

Helix - Sie werden und ersetzen

# 51 Rezension zu "Helix - sie werden uns ersetzten" von Marc Elsberg

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Gebundene Ausgabe: 648 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN-13: 978-3764505646

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Dieses Buch wurde mir freundlicher Weise als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt, ist jedoch definitiv sein Geld wert !!!

Cover:

Das Cover gefällt mir gut. Es ist sehr schlicht gehalten, aber durch den DNA Strang – bzw. der Helix, sehr aussagekräftig.

Klappentext:

Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt …

Inhalt/Meinung:

Die Geschichte spielt an verschiedenen Standorten der Welt – Deutschland, den USA, Tansania – was es zu Beginn etwas schwierig gestaltet der Handlung zu folgen. Jedoch konnte ich mich schnell einlesen und kam gut mit.
Dass es tatsächlich gen-manipulierte Kinder auf der Welt gibt, will zunächst niemand glauben, denn es klingt zu absurd. Auch dass die Wissenschaft so weit fortgeschritten ist, konnte unmöglich sein. Doch es gibt sie, und die Wissenschaft macht es möglich, wie die Kinderwunschklinik in Kalifornien beweist. Doch, nie hat jemand daran gedacht, dass die Kinder besser, schlauer und gewiefter sind, als ihre Erschaffer.
Eine Verschwörung jagt die nächste und es scheint alles irgendwie zusammen zu hängen. Doch wie, das galt es herauszufinden.

Das Buch ist unheimlich gut und spannend geschrieben. Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei. Die Handlung klang teils so absurd und schockierend, dass man einfach weiter lesen musste. Zu Beginn baut sich die Handlung langsam auf, teils etwas zu langsam… (für meinen Geschmack).
Man erfährt von Kuriositäten auf der ganzen Welt… besonders, jedoch dreht es sich zu Beginn um Mais, der außergewöhnlich gut wächst, in einer Gegend, in der das gar nicht sein dürfte. Dann lernt man Helen und Greg kennen, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind. Ihr Arzt, der eine künstliche Befruchtung durchführen sollte, weißt sie auf eine Kinderklinik in Kalifornien hin, die ihre Kinder nach ihren Wünschen einpflanzen können. Kinder mit außergewöhnlichen Talenten. Das klingt doch total absurd oder?! Das dachten sie sich auch und überzeugten sich, mir anderen „künftigen Eltern“, davon.
Und dann fängt die Geschichte an, so richtig spannend zu werden. Die Ermittlungen des ermordeten US-Außenministers laufen auf Hochtouren und sie stoßen dann ebenfalls auf die Kinderklinik. Und ab da, konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen!!

Das Buch geht nur teilweise glücklich aus…  Das liegt, denke ich, im Auge des Betrachters. Für seicht besaitete Seelen ist dieses Buch auch nichts, für meinen Geschmack. Ich selbst musste ab und an ganz schön schlucken, denn man fühlte sich, als wäre man mitten in der Geschichte, oder stünde neben eines dieser „besonderen“ Kinder. Teilweise wirkten sie erwachsen und dann, im nächsten Moment wieder, wie ein kleines Kind, was es ja auch eigentlich war. Das wirkt teils wirklich verstörend. Jedoch ist es ein Meisterwerk, was ich wärmstens empfehlen kann.

Fazit:

Das Buch hat mich 100 % überzeugt!! Und verdient daher auch volle 5 Sterne. Ein Buch, was einem den Atem anhalten, den Kopf schütteln lässt. Man fällt in Unglaube. Ein sehr fassettenreiches Buch und wirklich zu empfehlen.

Mittwoch, 30. August 2017

Eine Ewigkeit ohne dich

# 50 Rezension zu "Eine Ewigkeit ohne Dich" von Jill Noll


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Taschenbuch: 320 Seiten
ISBN-13: 978-3947336005


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Ein sehr außergewöhnliches Buch, mit komplett neuen Elementen, komplett neuen Ideen.
Ich habe es als E-Book gelesen… Aber vielleicht kann ich ja noch eine signierte Printausgabe erhaschen :D

Cover:

Ist es nicht ein Traum?!
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, verstehe ich sogar einige Details im Cover, was ich unglaublich faszinierend finde. Das Buch ist eine Augenweide in jedem Bücherregal.

Klappentext:

"Ein altes Wesen ... eine junge Liebe ... unüberwindbare Hürden"
Bevor eine zunächst harmlose Nacht für die 17-jährige Ava zu einem schrecklichen Albtraum werden kann, tauch ein mysteriöser Retter auf. In seiner Gegenwart erwachen Gefühle in Ava, die sie noch nie zuvor gespürt hat. Und auch Lio, ihren Retter, scheint es immer wieder in ihre Nähe zu ziehen. Doch obwohl sie beide es mehr wollen als alles andere, können sie nicht zusammen sein. Denn ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Größer und älter als Ava es sich jemals ausmalen könnte.





Meinung:

Ich fand das Buch total faszinierend, da es eine komplett neue Idee enthielt. Mal keine Vampire, oder Hexen oder derartiges Zeug. Sondern ein aus Lehm gebildetes stummes menschliches Wesen… Was es genau ist?! Lest es im Buch…

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Vorfeld noch nicht mal den Klappentext gelesen habe, ich habe das Buch gelesen, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, und ich damals schon total begeistert war. Ich spreche hier natürlich von „Zwischenwelt- die Welt zerbricht. Ich habe also blind drauf los gelesen und wusste nicht was mich erwartet. Am Anfang dachte ich dann es wäre ein normaler Liebesroman… Das Lio jedoch kein Mensch im herkömmlichen Sinn ist und sehr viel älter, wurde mir dann irgendwann erst bewusst, als ich es gelesen habe.

Das Geheimnis, das zwischen Ava und Lio steht wurde natürlich gelüftet und dafür, dass sie erst 17 ist, hat sie ziemlich cool reagiert – geschockt natürlich, aber sie hat sich nicht abgewandt.  

Die einzelnen Charaktere mochte ich alle, bis auf Niklas, sehr gern. Sie waren wirklich gut gezeichnet, sodass man sie regelrecht sehen konnte. Auch Avas Gefühlschaos teilweise konnte man regelrecht fühlen. Und ihre tollpatschige Art machte sie gleich noch viel sympathischer. Manchmal kam sie noch etwas zu Kindisch rüber fand ich… ok, ich habe daran gedacht, wie ich in dem Alter war… vllt war ich auch ein wenig zu reif, man weiß es nicht, aber egal wie, Ava ist ein toller Charakter mit Potential nach Oben.

Über das Ende war ich schockiert... aber dann war das Buch auch einfach vorbei, da kam nichts mehr. Ich war nur heil froh, als dastand: Fortsetzung folgt…




Fazit:


Fassen wir mal zusammen: neue Idee, tolle Charaktere, toller Schreibstil, tolle Autorin!! Volle 5 Sterne und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!

Sonntag, 27. August 2017

Das Relikt der Fladrea

#49 Rezension zu "Das Relikt der Fladrea" von Dominik Schmeller

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Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Mantikore-Verlag
ISBN-13: 978-3945493540


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Als nicht unbedingter Fantasie-Liebhaber, ein doch wirklich gutes Buch !!

Cover:

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen… es war auch der Grund wieso ich mich überhaupt für das Buch interessiert habe… erst dann habe ich gelesen worum es eigentlich geht :D
Mit gefallen die Farben und das Zusammenspiel unheimlich gut. Das Cover sieht bereits etwas mystisch aus und macht Lust auf mehr!

Klappentext:

Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert...

Meinung:

Ich muss gestehen, als das Buch bei mir ankam, war ich im ersten Moment geschockt wie dick es ist. mit über 500 Seiten ein wirklicher Schinken!
Ich kam ganz gut in die Geschichte rein, wenn ich auch den Anfang etwas mühsam und langweilig fand.
Eschenstab, der Mann mit dem Larima verheiratet werden soll, war mir von Anfang an total unsympathisch und es wurde und wurde nicht besser. Er ist wirklich der Böse in dieser Geschichte und als dieses ist er wiederum wirklich gut! Sein schleimiges, nettes Gehabe, was er zwischendurch versucht hat an den Tag zu legen, habe ich ihm keine Sekunde lang abgekauft.
Larima und Semi waren mir wiederum sehr angetan. Manchmal etwas zu kindisch, aber dennoch dem Alter entsprechend.

Den Schreibstil fand ich gut, es liest sich flüssig lesen... jedoch sind noch einige Fehlerchen enthalten, die einen manchmal ins Stocken kommen lassen haben.

Die Geschichte selbst ist wirklich gut und es sind einige Wendungen im Buch, die man so nicht gedacht hätte. Es hat mich also wirklich teils überrascht und das mag ich an Geschichten sehr.. Manchmal war mir die Geschichte etwas zu langatmig und ich habe mich schnell ablenken lassen.. jedoch wurde es am Ende immer spannender.
Auch das Ende finde ich wirklich gut gelungen. Zwei sehr tapfere Teenager, dessen Reise wohl noch lang nicht zu Ende ist. Ein überaus gemeiner Cliffhanger muss ich sagen..

Fazit:

Ich mochte die Geschichte gern, auch die Charaktere waren wirklich gut gezeichnet. Aufgrund mancher Kritikpunkte, die ich angesprochen habe vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung an Fantasy-Fans gibt es obendrauf :)

Der blauen Sehnsucht Tod

#48 Rezension zu "Der blauen Sehnsucht Tod" von Brigitte Pons

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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: LYX
ISBN-13: 978-3802593963

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Ok, aber nicht überragend… 

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es passt super zum Titel, welches ich jedoch erst begriffen habe, als ich das Buch gelesen hatte. Was ich auch immer gut finde ist, wenn man rätselt, wie das Cover und der Titel um Inhalt des Buches passen… hier würde ich sagen: auf den Nagel getroffen!


Klappentext:

In Vielbrunn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gerüchte kursieren und Geschichten. War sie wirklich nur ein Feriengast? Dem jungen Polizisten Frank Liebknecht erzählte sie von ihrer Suche nach einem Gemälde mit vier blauen Pferden, das im zweiten Weltkrieg verschwand. Die Kriminalpolizei findet zahlreiche Widersprüche und Motive - und plötzlich steht Frank selbst auf der Liste der Verdächtigen. Notgedrungen stellt er eigene Nachforschungen an und bringt Geheimnisse ans Tageslicht, die seit Jahrzehnten vergraben waren...

Meinung:

Ich finde das Buch hat sehr gute Stellen, die wirklich fesseln.
Dann ist die Handlung aber teils wieder total langatmig und es dreht sich stellenweise nur um das Gemälde, was an sich nicht schlimm ist, jedoch wiederholen sich die Gedankengänge.
Der Schreibstil ist gut, es liest sich flüssig. Die Handlung baut sich stetig auf und am Ende, ist es noch mal richtig spannend, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet und waren mir alle auch sehr sympathisch. Ich konnte sogar die Fragen der Kripobeamten bezüglich Frank Liebknecht nachvollziehen, was ihn nach Vielbrunn verschlagen hat.
Manches war mir etwas unschlüssig an der Geschichte, bzw. kam mir auch ein wenig seltsam vor. Beispielsweise, dass ein Teenager Tiere quält. Die Beweggründe dazu habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden.

Fazit:

Für mich ist es mit Krimis nicht immer so einfach, es muss mich eben packen. Und das hat es hier erst am Ende... Durch die erste Hälfte habe ich mich teils richtig gequält und war drauf und dran es abzubrechen. Gut das ich es nicht getan habe, da das Ende ja nun wirklich sehr gut war. Dennoch reicht es für mich nicht, um das Buch wirklich zu empfehlen... wer Krimis mag, der ist bestens bedient. Jedoch wer eher Thriller Fan ist, sollte die Finger davon lassen.. es ist im Vergleich einfach öde.


Alles in Allem war das Buch ok! Und der Titel ist wirklich gut gewählt... daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

Mittwoch, 9. August 2017

Teufelseltern

# 47 Rezension zu " Teufelseltern" von Andrea Reinhardt

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Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: tredition
ISBN-13: 978-3743907317


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Ein wirklich sehr gelungener, spannender Debüt Thriller, einer sehr lieben und netten Autorin.

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut.. ich habe mir im Vorfeld meine Gedanken zu dem Cover gemacht, jedoch verstehe ich es erst richtig, nachdem ich das Buch nun gelesen habe. Und es ist einfach grauenhaft... so im Nachhinein.
Es ist schlichte, sagt aber eine Menge aus und das fasziniert mich sehr.

Klappentext:

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen.
Chicago 2016.
Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werden Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.



Meinung:

Mich hat das Buch ab der ersten Seite gefesselt. Die tragische Geschichte um Natalie Bennett hat mich sehr ergriffen und auch die Entführung der Kinder aus der Klinik. Man ist fassungslos und sprachlos, was Menschen Kindern antun können... ihren eigenen und eben den entführten. Überhaupt die Hand an Kinder zu legen... Mich bringt nicht oft jemand oder etwas aus der Fassung, aber die Autorin hat es tatsächlich mit ihrem Buch geschafft.

Den Schreibstil finde ich sehr gut, es ist flüssig zu lesen und sehr fesselnd. Sie lässt die Kapitel teils offen enden, sodass man einfach weiter lesen muss um zu wissen was nun genau passiert. Das ist eine sehr kluge Taktik, die sehr gut bei mir funktioniert hat, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch die einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich die Handlung problemlos bildlich vorstellen - ist nur die Frage ob man das tatsächlich will?!

Das Ende des Buches ist auch offen... leider ist es auch nur teils eins Gutes Ende. Menschen sterben..so spielt das Leben nun einmal. Doch wenn es um Kinder geht... nun ja, das Leben spielt nicht immer fair. 
Jetzt ist man jedoch umso gespannter, wie es dann in Teil 2 weiter geht, gerade um Natalie Bennett.

Vom Inhalt möchte ich gar nicht mehr verraten als im Klappentext preis gegeben wird, denn ich finde allein der Klappentext wirft so viele Fragen auf, dass man das Buch einfach lesen möchte. Und diese Spannung möchte ich nicht nehmen...
Zum Beispiel hatte ich mich gefragt, wieso die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig war?! Ist auch sie getötet worden?! Was hat es mit den fünf toten Kindern auf sich?!... 

Fazit:

Ein unglaublich fesselnder Thriller, dem ich jeden Thriller-Fan nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich vergebe dem Buch verdiente 5 Sterne.

Montag, 31. Juli 2017

Die Bestimmung des Bösen

# 46 Rezension zu  "Die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin

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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3-453-35934-5

Ein sehr fesselndes, brutales, spannendes und faszinierendes Buch - ein MUSS für jeden Thrillerliebhaber!!

Cover:

Das Cover ist schlicht, dennoch sehr aussagekräftig durch die rote, hervorstechende Schrift. Auf dem gesamten Buch sind Blutspritzer verteilt.. was darauf schließen lässt, dass es in diesem Buch blutig zugeht.

Klappentext:

"Schließe deine Augen und zähl bis hundert."
Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen...

Zwei tote Frauen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, abgelegt in einem Waldstück am Rhein. Es ist der Beginn einer brutalen Mordserie, bei der die Mannheimer Kommissarin Alexis Hall die Ermittlungen leitet. Einzig die Insekten, die von den Leichen Besitz ergriffen haben, liefern erste Hinweise über die Todesumstände. Noch während die Kriminalbiologin Karen Hellstern unter Hochdruck versucht, den Tathergang anhand von Maden und Käfern zu rekonstruieren, kommt es zu weiteren Morden. Doch der Täter scheint sein Muster geändert zu haben. Als Alexis die Opfer sieht, könnte ihr Schock nicht größer sein: Denn die weißen Anemonen, mit denen die toten Frauen nun geschmückt sind, kennt die nur zu gut - aus ihrer eigenen Kindheit...





Meinung:

Ich bin schwer begeistert von diesem Thriller. Ich habe im Vorfeld schon einiges Gutes über das Buch gehört und kann es nun selbst auch bestätigen. 
Mir gefallen die Charaktere der Hauptpersonen Alexis Hall und Karen Hellstern. Sie sind Freundinnen, die beide Ihre Probleme haben und den anderen nicht groß damit belasten wollen, doch beide merken, wenn etwas mit dem anderen nicht stimmt. Auch Alexis Partner Oliver ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er besitzt genau das richtige Maß an Humor und Ernsthaftigkeit. Auch er merkt sofort, wenn es seiner Partnerin nicht gut geht, nur öffnet sie sich ihm nicht... zumindest nicht sofort.

Alexis hat das Gefühl durchzudrehen.. jeden Tag ein Stück mehr. Sie erfährt, wenn auch teils widerwillig einiges mehr über ihre Vergangenheit. Sie muss es einfach wissen.. In ihr steckt das Böse. Wie soll sie nur damit umgehen?! 
Ihre Familiengeschichte könnte nicht schlimmer sein..doch von ihren Adoptiveltern würde sie sehr geliebt, wenn auch vielleicht etwas skurriler was den Adoptivvater betrifft. 

Karen erinnert mich sehr stark an Dr. Mark Benecke... Ich hoffe ihr wisst wen ich mein ;) .. So ekelig ihre Arbeit auch ist, genauso faszinierend ist sie. Es ist total irre, was sich alles anhand der Maden und Insekten auf Leichen erschließen lässt. Die Szenen mit der Arbeit an den Leichen ist irre gut gezeichnet. Definitiv nichts für schwache Nerven ... wobei ich sagen muss!! Als Film würde ich sowas nicht schauen... *Albträume* 

Das Buch ist wirklich krank ! .. Haha.. jetzt werden einige denken: Hä?! Ich denke es ist gut.
Ja.. es ist gut, unfassbar gut, aber auch krank! Aber genau das mag ich so an dem Buch.. teils krank, teils verworren.. 
Es ist der erste Thriller, bei dem ich Rotz und Wasser geheult habe. Ich bin wirklich sehr schmerzfrei was die Ermordung und Verstümmelung von Menschen angeht, aber sobald es Tiere betrifft, ist es auch bei mir rum! 

Fazit:

Das Buch konnte ich tatsächlich kaum aus der Hand legen. Das Ende war absolut nicht vorhersehbar, es hat mich sehr überrascht wer am Ende der Täter war. Einfach grandios.. ich hoffe bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen!! Es gibt von mir volle 5 Sterne und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!!