Mittwoch, 18. April 2018

Pakt der Dunkelheit

#85 Rezension zu "Pakt der Dunkelheit" von Lara Adrian


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  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: LYX
  • ISBN-13: 978-3736303140

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Cover:

Das Cover finde ich so lala.. es ist halt wieder ein Cover mit einem recht hübschen Gesicht drauf, aber die Augen beispielsweise passen so gar nicht zur Protagonistin in diesem Buch.. ist gleich schon mal blöd in meinen Augen.

Klappentext:

Dieser Leidenschaft hält nichts stand ...

Der Vampir Jehan hat einst seine Heimat verlassen, um einem Käfig aus Pflicht und Tradition zu entkommen. Aber dann zwingt ein alter Pakt den Wüstenprinzen zurückzukehren, um die schöne Seraphina zur Frau zu nehmen. Diese ist ebenso entschlossen wie Jehan, nicht zur Spielfigur ihrer beider Familien zu werden. Doch die Leidenschaft, die zwischen ihnen aufflammt, können sie schon bald nicht mehr verleugnen.

Meine Meinung:

Ach was soll ich sagen - ich bin maßlos enttäuscht. Ich habe mir einen kurzen Roman vorgestellt, der um Intrigen und dunkle Geheimnisse geht. Ein Pakt aus alten Zeiten der in Gefahr ist, der vielleicht zerstört wurde durch was auch immer.. aber was habe ich bekommen? Ja einen Pakt der in Gefahr ist, aber der wieder in Kraft tritt, wenn sich der Stammesvampir und die Stammes-keine Ahnung aus der anderen Familie, die den Pakt vor tausenden von Jahren geschlossen hatten, verlieben, sich vereinen... blabla. Also mal ehrlich.. 

Ich habe aufgehört Interesse für dieses Buch zu haben als es nur noch um Begierde, Verlangen und Sex ging. Meine Mutter würde jetzt sagen, es ist ein Schundroman. 
Ich habe das Buch dann zwar beendet (hat ja nicht so viele Seiten) aber selbst das Ende war ja mehr als blöd. Die Handlung war ab einem gewissen Punkt auch einfach nur noch vorhersehbar.. 
 - sie ist sauer auf ihn, dann macht er was heldenhaftes, dann ist sie ihm verfallen und sie lieben sich bis zum Ende aller Zeiten, oder aller Vampire - .. ist doch echt öde. 

Fazit:

Mit 2 Sternen ist das Buch noch echt gut bedient.. für mich war es ein Reinfall und verdient daher keine weitere Beachtung von mir. 

Bevor er tötet

#84 Rezension zu "Bevor er tötet" von Blake Pierce


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  • Taschenbuch: 193 Seiten
  • Verlag: Blake Pierce 
  • ISBN-13: 978-1632919960

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Ich habe mir das Buch als E-book auf meinen Kindle geladen ..

Cover:

Das Cover finde ich sehr ansprechend.. zum Titel lässt es nichts genaueres in Erfahrung bringen, doch sobald man anfängt zu lesen erschließt sich das Cover sofort...

Klappentext:

In den Maisfeldern Nebraskas wird eine ermordete, an einen Holzbalken gebundene Frau gefunden, die zum Oper eines gestörten Mörders wurde. Die Polizei erkennt schnell, dass ein Serienkiller unterwegs ist – und dass seine Mordserie gerade erst begonnen hat. Detective Mackenzie White, jung, schlagfertig und kleiner als die alternden, chauvinistischen Männer ihrer Polizeiwache, wird mit der Aufklärung des Falles beauftragt. So ungern es die anderen Polizisten auch zugeben, sie brauchen ihren jungen und brillanten Verstand, der schon bei vielen Fällen die entscheidenden Impulse gegeben hat. Doch auch für Mackenzie erweist sich dieser Fall als unlösbares Rätsel, etwas, das weder sie noch die anderen Polizisten auf dem örtlichen Revier schon einmal erlebt haben. Als das FBI zur Hilfe gerufen wird, beginnt eine aufregende Verbrecherjagd. Mackenzie, die von ihrer eigenen Vergangenheit, ihrer gescheiterten Beziehung und ihrer unbestreitbaren Anziehung zu dem neuen FBI Agenten geplagt wird, muss gegen ihre eigenen Dämonen kämpfen, um den Mörder, der sie an die dunkelsten Ecken ihres Geistes bringt, zu jagen. Als sie sich in den Kopf des Mörders versetzt und sich intensiv mit seiner gestörten Psychologie auseinandersetzt, erkennt sie, dass es das Böse wirklich gibt. Sie hofft nur, dass sie sich noch rechtzeitig aus seiner Denkweise befreien kann, während ihr gesamtes Leben um sie herum einstürzt. Da immer mehr Leichen auftauchen, beginnt ein hektischer Wettkampf gegen die Zeit, der Täter muss gefasst werden, bevor er noch einmal zuschlagen kann. 

Meine Meinung:

Mir hat der Thriller ausgesprochen gut gefallen.. eine junge und engagierte Polizistin, die sich behaupten muss unter vielen ihrer männlichen Kollegen. Eigentlich tut sie mir voll leid, denn ihre Kollegen sind echt Arschlöcher.. wenn man das mal so sagen darf. Aber sie beißt sich durch und wird am Ende ja auch irgendwie belohnt..

Die Handlung ist super spannend. Der Mörder ist einfach nur krank und seine Vorgehensweise ebenfalls. Dass sich jemand als Gott aufspielt ist eigentlich nichts neues.. doch trotzdem ist die Art der Ermordungen anders.. das hat mir besonders gut gefallen. Man taucht so ziemlich in jeden Charakter mal ein. Man liest aus der Sicht von Mackenzie, aus der Sicht des Mörders und erhascht auch ab und an mal die Gefühlswelt der Opfer. Diese Sicht finde ich als Leser immer besonders aufregend. 
Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, die Spuren verlaufen teils ins Leere..doch Mackenzie schafft den Durchbruch, und dass, obwohl sie eigentlich sogar vom Fall abgezogen wurde...

So toll dieser Thriller auch ist, es sind massig viele Rechtschreibfehler enthalten, die den Lesefluss erheblich stören. Es war wirklich anstrengend.. jedes Mal wieder neu anfangen, weil man sich wundert was man da eigentlich ließt und den Sinn teilweise nicht versteht. Dann fehlen Wörter oder es sind blöde Tippfehler mit Sie und Die.. aber es stört einfach irgendwann. 

Fazit:

Aufgrund der massiven Fehler ziehe ich 1,5 Sterne ab, sodass es am Ende noch 3.5 Sterne sind, denn der Inhalt, die Geschichte ist einfach unfassbar gut. Wer mit den Fehlern klar kommt, dem gebe ich gern eine Empfehlung für dieses Buch, alle anderen lassen es besser bleiben. 

Totentanz für einen Killer

#83 Rezension zu "Totentanz für einen Killer - Ranok Band 3" von Berns Treuber


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Als E-book

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Cover:

Das Cover finde ich als Thriller-Fan sehr ansprechend. Wobei ich auch sagen muss, dass es nicht wirklich aussagekräftig ist.. Jedenfalls nicht für den Titel.

Klappentext:

Auftragskiller Ranok wird wegen mehrfachen Mordes zu drei Mal Lebenslänglich verurteilt. Doch er hat nicht vor, lange hinter Gittern zu bleiben und sich von der Brutalität der Wärter zermürben zu lassen. Systematisch plant er seinen Ausbruch.
Bernd Teuber legt hier nun den dritten Band der Saga um RANOK vor. Weitere Romane sind in Vorbereitung.

Meine Meinung:

Ich hatte mir das E-book für "so zwischendurch" gekauft. Und dafür ist es auch wirklich gut geeignet. Es liest sich sehr schnell weg, habe es sogar auf dem Handy gelesen.. 
Ich muss allerdings sagen, dass es mir dann doch zu kurz war. Ich finde, wenn man die Handlung etwas weiter ausgeführt hätte, wäre es wesentlich spannender und vielleicht auch realistischer gewesen. Ein Massenausbruch in dem Maße wie es im Buch beschrieben wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ... schon gar nicht, dass sich massig viele Wärter derart bestechen lassen. Was ist das dann für ein Gefängnis bitte?! Und wo ist der reale Bezug zum Beruf geblieben?? 
Die Charaktere waren mir alle sehr zugetan, auch, dass sich ein Häftling behaupten muss und sich als Anführer sieht scheint mir denkbar realistisch. 

Fazit:

Als Kurzgeschichte ganz nett, aber nicht realistisch und spannend genug um mehr als 3 Sterne verdient zu haben. 

Samstag, 7. April 2018

Lange hatte ich Angst in der Nacht

#82 Rezension zu "Lange hatte ich Angst in der Nacht" von Yasmine Ghata




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  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag 
  • ISBN-13: 978-3453291997

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Diesen sehr außergewöhnlichen Roman, habe ich freundlicher Weise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten.

Cover:

Das Cover finde ich spitzenmäßig und passt zum Klappentext. Man kann direkt erahnen, dass es um einen Jungen geht, der eine lange Reise vor sich hat, nur wohin...ist unklar.

Klappentext:

Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft. 

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte mir unter dem Buch was völlig anderes vorgestellt. Zumindest vom Titel her.. aber ich muss auch sagen, dass ich das Buch bzw. der Charakter von Arséne sehr fasziniert und auch berührt hat. 
Die Reise bzw. eigentlich die Flucht des Jungen aus seiner Heimat mitzuerleben ist wirklich schaurig. Nur mit einem Koffer bepackt reist er zu Fuß, soweit ihn seine Füße tragen.. weit weg. Weit weg vom Krieg, vom Tot und Grausamkeiten. Ein sehr einsamer Weg liegt vor dem kleinen Jungen.. er hat nur seinen Koffer, der ihm jede Nacht aufs neue beschützt. Er wird zu seinem besten Freund.

Es ist eine sehr ergreifende Geschichte. 
Aber in diesem Buch lernen wir nicht nur Arséne kennen, sonder auch Suzanne, eine Autorin die sich mit sehr alten Familien Erbstücken beschäftigt. Ich denke sogar, dass es ihre Methode ist mit ihren eigenen Erbstücken, mit ihrer eigenen Vergangenheit ins Reine zu kommen. 
Suzanne hängt sehr an ihrer Kindheit, als noch alles gut war. Zumindest bis Tag X! Seit dem, hängt sie eigentlich ihrem alten zu Hause hinterher.. kommt nicht davon los. 

Beide Charaktere haben einiges zu verarbeiten, jeder auf seine Weise. 
Mir hat hat das Buch wirklich gut gefallen, doch an manchen Stellen fehlte mir etwas mehr Gefühl und Spannung. Ich konnte das Buch recht schnell wieder aus der Hand legen - hat mich leider nicht ganz so sehr gepackt. Das Buch hat zwar nur 160 Seiten, doch diese reichen vollkommen aus, um die Leidenswege der beiden Charaktere zu umschreiben und uns auf den Weg mitzunehmen. 

Fazit:

Ein sehr schöner, wenn auch kurzer Roman. Da mir hier und da ein wenig Spannung und Gefühl gefehlt haben, ziehe ich einen Punkt ab - so bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen. Und eine Kaufempfehlung gibt es oben drauf  :)

Samstag, 31. März 2018

Die Gärten von Istanbul

#81 Rezension zu "Die Gärten von Istanbul" von Ahmet Ümit


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  • Broschiert: 736 Seiten
  • Verlag: btb Verlag 
  • ISBN-13: 978-3442715138

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Diesen Kriminalroman habe ich vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank an dieser Stelle.

Cover:

Das Cover finde ich traumhaft schön... Es war eines der Gründe, wieso ich mir das Buch überhaupt näher angeschaut habe. Und mich literarisch nach Istanbul zu lesen, war natürlich auch ein Reiz :D

Klappentext:

Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ...

Meine Meinung:

Ich werde mich jetzt gar nicht lang mit der Rezension aufhalten...
Ich habe das Buch abgebrochen, weil ich maßlos enttäuscht bin. Das Buch ist bis zum äußersten langweilig..
Wenn es ein Roman wäre, das über die Geschichte Istanbuls handeln würde, wäre es ein perfekt gelungenes Buch, aber als Krimi absolut fehl geschlagen in meinen Augen.
Die Szenen die Krimicharakter haben sollten, sind einfach öde.. die Ermittlungen handeln nur von der Geschichte und der Münze, die bei den Opfern gefunden wurden. Selbst die Szenen, in denen Personen vernommen werden sind langweilig. Es kommt einfach keine Spannung auf. 

Natürlich ist es interessant von der Geschichte zu lesen und ich habe sie auch mit Begeisterung verfolgt, aber es ist nun mal nicht das was ich lesen möchte, nicht das was ich ansatzweise erwartet habe.

Fazit:

Ich bin leider maßlos enttäuscht. Ich vergebe die 2 Sterne eigentlich nur wegen dem Cover, weil es traumhaft schön ist und weil die Geschichte Istanbuls auch sehr interessant war, zumindest soweit es ich gelesen habe.

Als Lilly schlief

#80 Rezension zu "Als Lilly schlief" von Ivy Bell



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  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Books on Demand
  • ISBN-13: 978-3743174221

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Mir wurde dieser Roman freundlicher Weise von der Autorin als E-book zur Verfügung gestellt und ich kann schon mal vorweg nehmen, dass es ein sehr schöner und rührender Frauenroman ist.
<3 lichen Dank :)

Cover:

Das Cover spiegelt zwar exakt das wieder, worum es im Buch auch geht, nur leider spricht mich die Gestaltung überhaupt nicht an. 

Klappentext:

Ein Wimpernschlag kann ein Leben verändern. Nachdem Lilly, Sophie und Eva zufällig aufeinandertreffen, ist nichts mehr, wie es war.
Lilly fällt nach einem Unfall ins Koma und wird mit ihren alten Ängsten und Nöten konfrontiert, Sophie sucht (und findet) neue Herausforderungen und Eva möchte nach dem unerwarteten Ende ihrer Ehe endlich ihr altes Leben wiederhaben.
Werden sich die Wünsche und Hoffnungen der drei Frauen am Ende erfüllen?

Meine Meinung:

Mir hat der Roman richtig gut gefallen. Die drei Charaktere Lilly, Eva und Sophie waren komplett unterschiedlich und wundervoll zugleich. 

Wir lernen Lilly kennen, die bei einem Unfall in Koma fällt und ihre Vergangenheit auf ganz andere Weise erneut durchlebt. Als sie wieder aufwacht, ist sie nicht mehr sie selbst - so scheint es. Körperlich geht es ihr täglich besser, doch seelisch geht es Tag für Tag bergab. Niemand weiß was los ist und sie vertraut sich zuerst niemandem an. 

Sophie backt für ihr Leben gern und kreiert täglich neue Variationen die ihr Umfeld umhauen. Beruflich fühlt sie sich nicht erfüllt.. sie träumt von einem kleinen Café, aber traut sich nicht diesen Schritt zu wagen - zu viel steht auf dem Spiel.

Eva scheint auf den ersten Blick eine verbitterte alte Ziege zu sein. Sie regt sich stets und ständig über Sophie und ihren Köter auf, wegen Kleinigkeiten. Als man aber erfährt wieso sie so geworden ist, tut sie einem richtig leid.
Erst der Unfall von Lilly, den Sophie und Eva miterlebt hatten, und die Worte die Sophie Eva an den Kopf warf, halben ihr wieder in die Spur zu kommen. 
Eva und Sophie freundeten sich sogar an - eigentlich etwas undenkbares, bei den ganzen Streitereien

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, es las sich locker und flockig... Mir gefiel die Geschichte von Sophie und Eva total gut, ich habe richtig mitgefiebert mit den beiden.
Mir war aber leider die Geschichte um Lilly etwas zu wenig in dem Buch. Ich hatte mehr das Gefühl ich lese ständig nur die Geschichte von Eva und Sophie, was ja jetzt nicht schlimm ist, aber da es um 3 Frauen ging, kam mir die eine ein wenig zu kurz. So böse es auch klingen mag, aber Lilly hätte für meinen Geschmack gern noch etwas länger im Koma liegen können .. dann hätte man vielleicht noch ein paar Geschichten aus ihrer Vergangenheit mitbekommen. Oder man hätte ihren Weg nach dem Koma etwas genauer unter die Lupe genommen. 
Was mir aber sehr gut gefallen hatte war der Zeitpunkt, an dem auch Lilly zurück ins Leben fand. Als sie sich endlich jemandem anvertraut hat, ihre Vergangenheit in der Vergangenheit ließ und in die Zukunft blickte. 

Zwischen den dreien ist eine wundervolle Freundschaft entstanden, also könnte man doch tatsächlich sagen: hatte der Unfall sogar etwas Gutes. Sie verfolgen ihre Träume.. auch, wenn nicht immer alles Glatt läuft, sollte man seine Träume nie aus den Augen lassen. Ich finde die Message im Buch wirklich klasse.

Fazit:

Für mich war es ein sehr gut gelungener Frauenroman, der sich sehr gut für zwischendurch eignet. Ich bin wirklich froh, dass ich über Instagram auf die Autorin und auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, wegen dem Cover und weil mir Lillys Geschichte zu wenig erscheint. Und eine absolute Kaufempfehlung gibt es noch obendrauf :D !! 

Freitag, 30. März 2018

Totgespielt

#79 Rezension zu "Totgespielt" von L.C. Frey



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  • Taschenbuch: 378 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • ISBN-13: 978-1523901524

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Cover:

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir das Cover überhaupt nicht gefällt. Wenn es im Laden ausliegen würde, hätte ich es nie in die Hand genommen. 

Klappentext:

Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. 
Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller …

Meine Meinung:

Also zu erst muss ich ja sagen, dass ich mir was ganz anderes unter diesem Titel vorgestellt habe, als es nun tatsächlich war. Der Titel passt jedenfalls zum Inhalt, die Opfer wurden tatsächlich "totgespielt"... 

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, es ließ sich flüssig lesen, jedoch kam für mich zu wenig Spannung auf. Zumindest am Stück.. die Spannung flaute zwischendurch bei mir ordentlich ab. Der Inhalt ist krank, keine Frage.. aber wenn die Spannung nicht Aufrecht erhalten werden kann, dann kann es noch so krank sein. 
Die Idee dahinter ist super. Ein Mörder, der ganz nach dem Vorbild eines Buches handelt, der den Autor persönlich kennt.. doch das Motiv habe ich einfach nicht verstanden. Was ich gut fand war, dass man bis zum Ende nicht wusste, wer nun der Mörder ist - man konnte viel spekulieren, aber als es dann aufgedeckt wurde, war ich sehr überrascht. Das Ende fand ich persönlich am spannendsten vom gesamten Buch. 

Die Charaktere waren mir eigentlich alle sympathisch. Gerade Herzog, der arme Kerl. Wobei er ja ein ziemliches Arschloch war.. als sein kranker Sohn zur Welt kam haut er einfach ab und lässt seine Frau im Stich. Vögelt alles was bei drei nicht auf dem Baum ist.. eigentlich sollte so ein Charakter einem nicht sympathisch sein, aber irgendwie schafft er es doch. Nach seinem Autounfall geht es ja dann auch schlagartig bergab für ihn. Seinen Agenten mochte ich eher weniger, kann gar nicht genau sagen wieso, aber der Charakter war mir einfach nicht angetan. Aber Herzogs Krankenhaus - Bettnachbar fand ich mega klasse. So eine geile Socke. Schade, dass man von ihm nicht mehr hatte. 
Es ist logisch, dass Herzog verdächtigt wird die Morde begangen zu haben, wenn die Opfer die sind, mit denen er Verkehr hatte, bzw. er sie als letzter lebend gesehen hat. Auch als er zusammen mit der Krankenschwester verschwindet, könnte man denken er ist es.. ich gestehe auch ganz ehrlich, dass ich zwischenzeitlich selbst dachte, er ist krank - hat eine gespaltene Persönlichkeit und ist wirklich der Mörder. Dann hab ich mal kurz gedacht, es könnte auch die Krankenschwester sein.. Das hat der Autor wirklich gut hinbekommen, einen an der Nase herumzuführen. 

Fazit:

Auch wenn viele gute Faktoren für das Buch sprechen und es teilweise wirklich krank und morbide ist, ist es mir nicht spannend genug gewesen. Ich habe mich oft von Handy oder anderen Sachen ablenken lassen, das spricht bei mir für ein nicht fesselndes Buch. Dazu kommt, dass das Cover einfach nicht mein Fall ist, daher vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.