Donnerstag, 14. September 2017

Verrat und Vergebung

# 52 Rezension zu "Verrat und Vergebung" von Florian Arend

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2573 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 379 Seiten


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Cover:

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht mal sooooo an. Jedoch passt es wiederum auch sehr gut zum Inhalt… Also, was soll ich sagen: Es gestaltet sich etwas schwierig.

Klappentext:

Zwei Brüder. Eine Verschwörung. Ein gemeinsames Schicksal.
Venedig, 1501: eine Stadt voll Schönheit und Prunk – und doch von Intrigen beherrscht. Diese Erfahrung macht auch Enzo Ferrante, Sohn einer mächtigen Handelsfamilie, der in einen Strudel von Korruption und Verrat gerät. Als er zur Marionette in einem grausamen Machtspiel wird, steht er vor einer Entscheidung, die das Leben seiner gesamten Familie für immer verändern wird. Noch ahnt er nicht, dass der Drahtzieher der Intrige, die ihn alles kosten könnte, mitten unter ihnen ist. Wie weit wird er gehen, um seine Liebe Violetta zu retten? Ist er bereit, seinen Vater erbarmungslos zu töten und seinen Bruder Adriano ohne Skrupel zu hintergehen?

"Verrat und Vergebung" erzählt eine spannende Geschichte über Feindseligkeit und Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung, Hass und Liebe.

Meinung:

Den Schlusssatz im Klappentext kann ich zu 100% unterschreiben. Es ist eine sehr spannende Geschichte!! Die Feindseligkeiten der Familien liegen tief und reichen schon Jahre in die Vergangenheit zurück. Auch Freundschaften sind viele geschlossen, doch sollte man sich doch überlegen, was man wem anvertraut und ob man seinem lang geglaubten Freund tatsächlich trauen kann.
Die Verzweiflung wird in der Geschichte von beiden Geschlechtern groß geschrieben. Doch die Hoffnung stirbt stets zuletzt!!

Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat, war, dass es nicht nur um Familiendrama, Liebe, Verschwörungen und dergleichen gegangen ist, sondern auch, dass man ein wenig über die Geschichte der italienischen Städte erfährt, in der die Handlung spielen. Haupthandlungsorte sind Venedig und Florenz. Ich selbst war auch schon in Florenz, natürlich nicht um 1500, und dennoch fühlte ich mich dahin zurückversetzt. Die Handlung ist unheimlich gut skizziert. Man hat von Anfang an das Gefühl direkt mit dabei zu sein.

Alle Charaktere gefallen mir unheimlich gut. Gerade auch die Frauen, die sich nicht unterdrücken lassen wollen. Zwangsheirat spielt hier beispielsweise ein großes Thema, oder Schwanger vor der Ehe. Die Rivalität reicht über Generationen hinweg, immer neu ausgelöst durch irgendwelche Fehde. Und es ist wirklich teils grausam, was die Rivalität zweier Familien teils anrichten kann.
Die Kampfszenen, die teils ausgetragen wurden, hätten nicht besser beschrieben, bzw. skizziert sein können. Und es war auch nicht zu viel.. und der Zeit angemessen.

Auch die Liebe spielt in der Handlung eine große Rolle. Ob immer gut, oder eher ungünstig verliebt, lasse ich hier mal offen. (ich möchte ungern spoilern)

Fazit:


Da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, und ich das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu stecken.. ist es für mich ein grandioses Buch! Und es hat volle 5 Sterne mehr als verdient!! Für diesen Roman gibt es eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!! Und ich werde dieses Buch mit Sicherheit rereaden…

Helix - Sie werden und ersetzen

# 51 Rezension zu "Helix - sie werden uns ersetzten" von Marc Elsberg

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Gebundene Ausgabe: 648 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN-13: 978-3764505646

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Dieses Buch wurde mir freundlicher Weise als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt, ist jedoch definitiv sein Geld wert !!!

Cover:

Das Cover gefällt mir gut. Es ist sehr schlicht gehalten, aber durch den DNA Strang – bzw. der Helix, sehr aussagekräftig.

Klappentext:

Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt …

Inhalt/Meinung:

Die Geschichte spielt an verschiedenen Standorten der Welt – Deutschland, den USA, Tansania – was es zu Beginn etwas schwierig gestaltet der Handlung zu folgen. Jedoch konnte ich mich schnell einlesen und kam gut mit.
Dass es tatsächlich gen-manipulierte Kinder auf der Welt gibt, will zunächst niemand glauben, denn es klingt zu absurd. Auch dass die Wissenschaft so weit fortgeschritten ist, konnte unmöglich sein. Doch es gibt sie, und die Wissenschaft macht es möglich, wie die Kinderwunschklinik in Kalifornien beweist. Doch, nie hat jemand daran gedacht, dass die Kinder besser, schlauer und gewiefter sind, als ihre Erschaffer.
Eine Verschwörung jagt die nächste und es scheint alles irgendwie zusammen zu hängen. Doch wie, das galt es herauszufinden.

Das Buch ist unheimlich gut und spannend geschrieben. Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei. Die Handlung klang teils so absurd und schockierend, dass man einfach weiter lesen musste. Zu Beginn baut sich die Handlung langsam auf, teils etwas zu langsam… (für meinen Geschmack).
Man erfährt von Kuriositäten auf der ganzen Welt… besonders, jedoch dreht es sich zu Beginn um Mais, der außergewöhnlich gut wächst, in einer Gegend, in der das gar nicht sein dürfte. Dann lernt man Helen und Greg kennen, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind. Ihr Arzt, der eine künstliche Befruchtung durchführen sollte, weißt sie auf eine Kinderklinik in Kalifornien hin, die ihre Kinder nach ihren Wünschen einpflanzen können. Kinder mit außergewöhnlichen Talenten. Das klingt doch total absurd oder?! Das dachten sie sich auch und überzeugten sich, mir anderen „künftigen Eltern“, davon.
Und dann fängt die Geschichte an, so richtig spannend zu werden. Die Ermittlungen des ermordeten US-Außenministers laufen auf Hochtouren und sie stoßen dann ebenfalls auf die Kinderklinik. Und ab da, konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen!!

Das Buch geht nur teilweise glücklich aus…  Das liegt, denke ich, im Auge des Betrachters. Für seicht besaitete Seelen ist dieses Buch auch nichts, für meinen Geschmack. Ich selbst musste ab und an ganz schön schlucken, denn man fühlte sich, als wäre man mitten in der Geschichte, oder stünde neben eines dieser „besonderen“ Kinder. Teilweise wirkten sie erwachsen und dann, im nächsten Moment wieder, wie ein kleines Kind, was es ja auch eigentlich war. Das wirkt teils wirklich verstörend. Jedoch ist es ein Meisterwerk, was ich wärmstens empfehlen kann.

Fazit:

Das Buch hat mich 100 % überzeugt!! Und verdient daher auch volle 5 Sterne. Ein Buch, was einem den Atem anhalten, den Kopf schütteln lässt. Man fällt in Unglaube. Ein sehr fassettenreiches Buch und wirklich zu empfehlen.

Mittwoch, 30. August 2017

Eine Ewigkeit ohne dich

# 50 Rezension zu "Eine Ewigkeit ohne Dich" von Jill Noll


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Taschenbuch: 320 Seiten
ISBN-13: 978-3947336005


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Ein sehr außergewöhnliches Buch, mit komplett neuen Elementen, komplett neuen Ideen.
Ich habe es als E-Book gelesen… Aber vielleicht kann ich ja noch eine signierte Printausgabe erhaschen :D

Cover:

Ist es nicht ein Traum?!
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, verstehe ich sogar einige Details im Cover, was ich unglaublich faszinierend finde. Das Buch ist eine Augenweide in jedem Bücherregal.

Klappentext:

"Ein altes Wesen ... eine junge Liebe ... unüberwindbare Hürden"
Bevor eine zunächst harmlose Nacht für die 17-jährige Ava zu einem schrecklichen Albtraum werden kann, tauch ein mysteriöser Retter auf. In seiner Gegenwart erwachen Gefühle in Ava, die sie noch nie zuvor gespürt hat. Und auch Lio, ihren Retter, scheint es immer wieder in ihre Nähe zu ziehen. Doch obwohl sie beide es mehr wollen als alles andere, können sie nicht zusammen sein. Denn ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Größer und älter als Ava es sich jemals ausmalen könnte.





Meinung:

Ich fand das Buch total faszinierend, da es eine komplett neue Idee enthielt. Mal keine Vampire, oder Hexen oder derartiges Zeug. Sondern ein aus Lehm gebildetes stummes menschliches Wesen… Was es genau ist?! Lest es im Buch…

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Vorfeld noch nicht mal den Klappentext gelesen habe, ich habe das Buch gelesen, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, und ich damals schon total begeistert war. Ich spreche hier natürlich von „Zwischenwelt- die Welt zerbricht. Ich habe also blind drauf los gelesen und wusste nicht was mich erwartet. Am Anfang dachte ich dann es wäre ein normaler Liebesroman… Das Lio jedoch kein Mensch im herkömmlichen Sinn ist und sehr viel älter, wurde mir dann irgendwann erst bewusst, als ich es gelesen habe.

Das Geheimnis, das zwischen Ava und Lio steht wurde natürlich gelüftet und dafür, dass sie erst 17 ist, hat sie ziemlich cool reagiert – geschockt natürlich, aber sie hat sich nicht abgewandt.  

Die einzelnen Charaktere mochte ich alle, bis auf Niklas, sehr gern. Sie waren wirklich gut gezeichnet, sodass man sie regelrecht sehen konnte. Auch Avas Gefühlschaos teilweise konnte man regelrecht fühlen. Und ihre tollpatschige Art machte sie gleich noch viel sympathischer. Manchmal kam sie noch etwas zu Kindisch rüber fand ich… ok, ich habe daran gedacht, wie ich in dem Alter war… vllt war ich auch ein wenig zu reif, man weiß es nicht, aber egal wie, Ava ist ein toller Charakter mit Potential nach Oben.

Über das Ende war ich schockiert... aber dann war das Buch auch einfach vorbei, da kam nichts mehr. Ich war nur heil froh, als dastand: Fortsetzung folgt…




Fazit:


Fassen wir mal zusammen: neue Idee, tolle Charaktere, toller Schreibstil, tolle Autorin!! Volle 5 Sterne und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!

Sonntag, 27. August 2017

Das Relikt der Fladrea

#49 Rezension zu "Das Relikt der Fladrea" von Dominik Schmeller

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Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Mantikore-Verlag
ISBN-13: 978-3945493540


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Als nicht unbedingter Fantasie-Liebhaber, ein doch wirklich gutes Buch !!

Cover:

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen… es war auch der Grund wieso ich mich überhaupt für das Buch interessiert habe… erst dann habe ich gelesen worum es eigentlich geht :D
Mit gefallen die Farben und das Zusammenspiel unheimlich gut. Das Cover sieht bereits etwas mystisch aus und macht Lust auf mehr!

Klappentext:

Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert...

Meinung:

Ich muss gestehen, als das Buch bei mir ankam, war ich im ersten Moment geschockt wie dick es ist. mit über 500 Seiten ein wirklicher Schinken!
Ich kam ganz gut in die Geschichte rein, wenn ich auch den Anfang etwas mühsam und langweilig fand.
Eschenstab, der Mann mit dem Larima verheiratet werden soll, war mir von Anfang an total unsympathisch und es wurde und wurde nicht besser. Er ist wirklich der Böse in dieser Geschichte und als dieses ist er wiederum wirklich gut! Sein schleimiges, nettes Gehabe, was er zwischendurch versucht hat an den Tag zu legen, habe ich ihm keine Sekunde lang abgekauft.
Larima und Semi waren mir wiederum sehr angetan. Manchmal etwas zu kindisch, aber dennoch dem Alter entsprechend.

Den Schreibstil fand ich gut, es liest sich flüssig lesen... jedoch sind noch einige Fehlerchen enthalten, die einen manchmal ins Stocken kommen lassen haben.

Die Geschichte selbst ist wirklich gut und es sind einige Wendungen im Buch, die man so nicht gedacht hätte. Es hat mich also wirklich teils überrascht und das mag ich an Geschichten sehr.. Manchmal war mir die Geschichte etwas zu langatmig und ich habe mich schnell ablenken lassen.. jedoch wurde es am Ende immer spannender.
Auch das Ende finde ich wirklich gut gelungen. Zwei sehr tapfere Teenager, dessen Reise wohl noch lang nicht zu Ende ist. Ein überaus gemeiner Cliffhanger muss ich sagen..

Fazit:

Ich mochte die Geschichte gern, auch die Charaktere waren wirklich gut gezeichnet. Aufgrund mancher Kritikpunkte, die ich angesprochen habe vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung an Fantasy-Fans gibt es obendrauf :)

Der blauen Sehnsucht Tod

#48 Rezension zu "Der blauen Sehnsucht Tod" von Brigitte Pons

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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: LYX
ISBN-13: 978-3802593963

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Ok, aber nicht überragend… 

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es passt super zum Titel, welches ich jedoch erst begriffen habe, als ich das Buch gelesen hatte. Was ich auch immer gut finde ist, wenn man rätselt, wie das Cover und der Titel um Inhalt des Buches passen… hier würde ich sagen: auf den Nagel getroffen!


Klappentext:

In Vielbrunn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gerüchte kursieren und Geschichten. War sie wirklich nur ein Feriengast? Dem jungen Polizisten Frank Liebknecht erzählte sie von ihrer Suche nach einem Gemälde mit vier blauen Pferden, das im zweiten Weltkrieg verschwand. Die Kriminalpolizei findet zahlreiche Widersprüche und Motive - und plötzlich steht Frank selbst auf der Liste der Verdächtigen. Notgedrungen stellt er eigene Nachforschungen an und bringt Geheimnisse ans Tageslicht, die seit Jahrzehnten vergraben waren...

Meinung:

Ich finde das Buch hat sehr gute Stellen, die wirklich fesseln.
Dann ist die Handlung aber teils wieder total langatmig und es dreht sich stellenweise nur um das Gemälde, was an sich nicht schlimm ist, jedoch wiederholen sich die Gedankengänge.
Der Schreibstil ist gut, es liest sich flüssig. Die Handlung baut sich stetig auf und am Ende, ist es noch mal richtig spannend, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet und waren mir alle auch sehr sympathisch. Ich konnte sogar die Fragen der Kripobeamten bezüglich Frank Liebknecht nachvollziehen, was ihn nach Vielbrunn verschlagen hat.
Manches war mir etwas unschlüssig an der Geschichte, bzw. kam mir auch ein wenig seltsam vor. Beispielsweise, dass ein Teenager Tiere quält. Die Beweggründe dazu habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden.

Fazit:

Für mich ist es mit Krimis nicht immer so einfach, es muss mich eben packen. Und das hat es hier erst am Ende... Durch die erste Hälfte habe ich mich teils richtig gequält und war drauf und dran es abzubrechen. Gut das ich es nicht getan habe, da das Ende ja nun wirklich sehr gut war. Dennoch reicht es für mich nicht, um das Buch wirklich zu empfehlen... wer Krimis mag, der ist bestens bedient. Jedoch wer eher Thriller Fan ist, sollte die Finger davon lassen.. es ist im Vergleich einfach öde.


Alles in Allem war das Buch ok! Und der Titel ist wirklich gut gewählt... daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

Mittwoch, 9. August 2017

Teufelseltern

# 47 Rezension zu " Teufelseltern" von Andrea Reinhardt

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Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: tredition
ISBN-13: 978-3743907317


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Ein wirklich sehr gelungener, spannender Debüt Thriller, einer sehr lieben und netten Autorin.

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut.. ich habe mir im Vorfeld meine Gedanken zu dem Cover gemacht, jedoch verstehe ich es erst richtig, nachdem ich das Buch nun gelesen habe. Und es ist einfach grauenhaft... so im Nachhinein.
Es ist schlichte, sagt aber eine Menge aus und das fasziniert mich sehr.

Klappentext:

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen.
Chicago 2016.
Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werden Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.



Meinung:

Mich hat das Buch ab der ersten Seite gefesselt. Die tragische Geschichte um Natalie Bennett hat mich sehr ergriffen und auch die Entführung der Kinder aus der Klinik. Man ist fassungslos und sprachlos, was Menschen Kindern antun können... ihren eigenen und eben den entführten. Überhaupt die Hand an Kinder zu legen... Mich bringt nicht oft jemand oder etwas aus der Fassung, aber die Autorin hat es tatsächlich mit ihrem Buch geschafft.

Den Schreibstil finde ich sehr gut, es ist flüssig zu lesen und sehr fesselnd. Sie lässt die Kapitel teils offen enden, sodass man einfach weiter lesen muss um zu wissen was nun genau passiert. Das ist eine sehr kluge Taktik, die sehr gut bei mir funktioniert hat, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch die einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich die Handlung problemlos bildlich vorstellen - ist nur die Frage ob man das tatsächlich will?!

Das Ende des Buches ist auch offen... leider ist es auch nur teils eins Gutes Ende. Menschen sterben..so spielt das Leben nun einmal. Doch wenn es um Kinder geht... nun ja, das Leben spielt nicht immer fair. 
Jetzt ist man jedoch umso gespannter, wie es dann in Teil 2 weiter geht, gerade um Natalie Bennett.

Vom Inhalt möchte ich gar nicht mehr verraten als im Klappentext preis gegeben wird, denn ich finde allein der Klappentext wirft so viele Fragen auf, dass man das Buch einfach lesen möchte. Und diese Spannung möchte ich nicht nehmen...
Zum Beispiel hatte ich mich gefragt, wieso die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig war?! Ist auch sie getötet worden?! Was hat es mit den fünf toten Kindern auf sich?!... 

Fazit:

Ein unglaublich fesselnder Thriller, dem ich jeden Thriller-Fan nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich vergebe dem Buch verdiente 5 Sterne.

Montag, 31. Juli 2017

Die Bestimmung des Bösen

# 46 Rezension zu  "Die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin

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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3-453-35934-5

Ein sehr fesselndes, brutales, spannendes und faszinierendes Buch - ein MUSS für jeden Thrillerliebhaber!!

Cover:

Das Cover ist schlicht, dennoch sehr aussagekräftig durch die rote, hervorstechende Schrift. Auf dem gesamten Buch sind Blutspritzer verteilt.. was darauf schließen lässt, dass es in diesem Buch blutig zugeht.

Klappentext:

"Schließe deine Augen und zähl bis hundert."
Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen...

Zwei tote Frauen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, abgelegt in einem Waldstück am Rhein. Es ist der Beginn einer brutalen Mordserie, bei der die Mannheimer Kommissarin Alexis Hall die Ermittlungen leitet. Einzig die Insekten, die von den Leichen Besitz ergriffen haben, liefern erste Hinweise über die Todesumstände. Noch während die Kriminalbiologin Karen Hellstern unter Hochdruck versucht, den Tathergang anhand von Maden und Käfern zu rekonstruieren, kommt es zu weiteren Morden. Doch der Täter scheint sein Muster geändert zu haben. Als Alexis die Opfer sieht, könnte ihr Schock nicht größer sein: Denn die weißen Anemonen, mit denen die toten Frauen nun geschmückt sind, kennt die nur zu gut - aus ihrer eigenen Kindheit...





Meinung:

Ich bin schwer begeistert von diesem Thriller. Ich habe im Vorfeld schon einiges Gutes über das Buch gehört und kann es nun selbst auch bestätigen. 
Mir gefallen die Charaktere der Hauptpersonen Alexis Hall und Karen Hellstern. Sie sind Freundinnen, die beide Ihre Probleme haben und den anderen nicht groß damit belasten wollen, doch beide merken, wenn etwas mit dem anderen nicht stimmt. Auch Alexis Partner Oliver ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er besitzt genau das richtige Maß an Humor und Ernsthaftigkeit. Auch er merkt sofort, wenn es seiner Partnerin nicht gut geht, nur öffnet sie sich ihm nicht... zumindest nicht sofort.

Alexis hat das Gefühl durchzudrehen.. jeden Tag ein Stück mehr. Sie erfährt, wenn auch teils widerwillig einiges mehr über ihre Vergangenheit. Sie muss es einfach wissen.. In ihr steckt das Böse. Wie soll sie nur damit umgehen?! 
Ihre Familiengeschichte könnte nicht schlimmer sein..doch von ihren Adoptiveltern würde sie sehr geliebt, wenn auch vielleicht etwas skurriler was den Adoptivvater betrifft. 

Karen erinnert mich sehr stark an Dr. Mark Benecke... Ich hoffe ihr wisst wen ich mein ;) .. So ekelig ihre Arbeit auch ist, genauso faszinierend ist sie. Es ist total irre, was sich alles anhand der Maden und Insekten auf Leichen erschließen lässt. Die Szenen mit der Arbeit an den Leichen ist irre gut gezeichnet. Definitiv nichts für schwache Nerven ... wobei ich sagen muss!! Als Film würde ich sowas nicht schauen... *Albträume* 

Das Buch ist wirklich krank ! .. Haha.. jetzt werden einige denken: Hä?! Ich denke es ist gut.
Ja.. es ist gut, unfassbar gut, aber auch krank! Aber genau das mag ich so an dem Buch.. teils krank, teils verworren.. 
Es ist der erste Thriller, bei dem ich Rotz und Wasser geheult habe. Ich bin wirklich sehr schmerzfrei was die Ermordung und Verstümmelung von Menschen angeht, aber sobald es Tiere betrifft, ist es auch bei mir rum! 

Fazit:

Das Buch konnte ich tatsächlich kaum aus der Hand legen. Das Ende war absolut nicht vorhersehbar, es hat mich sehr überrascht wer am Ende der Täter war. Einfach grandios.. ich hoffe bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen!! Es gibt von mir volle 5 Sterne und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!!

Freitag, 28. Juli 2017

Claire

#45 Rezension zu "Claire" von Nathalie C. Kutscher

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  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Books on Demand
  • ISBN-13: 978-3744839112

Ein grandioser Roman, der mir viel Freude bereitet hat.

Cover: 

Das Cover ist ein Traum <3 Als ich es sah, war es sofort um mich geschehen und ich wollte dieses Buch haben! Und ich hatte die Ehre es im Rahmen einer Leserunde zu lesen...

Klappentext:


Die Malerin Claire Sawyer geht 1919 zum Studieren nach New York. Schnell freundet sie sich mich Josephine an, die das genaue Gegenteil der schüchternen Claire ist. Obwohl die beiden sich näher kommen, ahnt Claire, dass Josephine Geheimnisse hat, die ihrer Beziehung immer wieder im Weg stehen. Um ihre Lieber dennoch aufrechtzuerhalten, verheiratet sich Claire mit einem Mann, doch ihr Leben wird immer wieder auf den Kopf gestellt, nicht zuletzt deswegen, weil Josephine sich in den Kreis der Mafia aufhält.Eine Liebesgeschichte, die in den wilden Zwanzigern beginnt und Jahrzehnte überdauert.

Meinung:


Die Geschichte um Claire und Josi ist wirklich grandios... verrucht und verwegen. In dem Roman werden Probleme aufgegriffen, die es zur damaligen Zeit gab..um nur ein paar Beispiele zu nennen: Frauen die sich emanzipieren, schwarze Frauen, gleichgeschlechtliche Beziehungen...

Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, und ich liebe Romane aus dieser Zeit. Es liest sich sehr flüssig und macht Spaß der Handlung zu folgen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Claires Mama ist auch super getroffen, genauso stellt man sich eine Hausfrau in der Zeit um 1920 vor. 


Ich kann das Buch jedem empfehlen!! Volle verdiente 5 Sterne :)

Das Versprechen eines Sommers

# 44 Rezension zu " Das Versprechen eines Sommers" von Lucy Foley

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  • Broschiert: 435 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag
  • ISBN-13: 978-345836278

Ich habe mir vom Titel her zu viel versprochen...

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist mit eines der schönsten Cover, die in meinem Bücherregal Platz gefunden haben. 

Klappentext:


Rom, 1953. Der Zufall führt Hal und Stella eines Nachts zueinander - für beide in Moment des absoluten Glücks. Doch schon am nächsten Morgen ist Stella verschwunden.
Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, inmitten einer illustren Gesellschaft an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang segelt. Doch diesmal unter Umständen, die ihnen beiden zum Verhängnis werden könnten...






Meinung: 


Der Klappentext klingt spannender als die Handlung dann tatsächlich ist. Ich fand es am Anfang sehr interessant, dass es aus der Sicht eines Mannes geschrieben war ... das hatte ich bisher nicht sehr oft. Doch dann wurde auch aus der Perspektive von Stella geschrieben, was das ganze noch interessanter und spannender machte. Zumindest am Anfang.

Ich fand die Geschichte um Stella, als sie noch ein Kind war, viel interessanter als die der erwachsenen Stella. Mich haben ihre Gefühle, als sie ihren Vater und ihren Bruder im Krieg verlor total ergriffen. Wie sie zu ihrem Mann gekommen ist, war zu der Zeit wahrscheinlich nicht mal ungewöhnlich, jedoch hat sie sich total selbst verloren.. Zudem die Ausrede von ihrem Mann am Ende des Buches auch sehr lahm war. "Ich dachte sie würde aus mir einen besseren Menschen machen".. bla bla.. Sorry, aber dann hätte er sich auch selbst ein wenig anstrengen müssen. 

Der Schreibstil selbst war vollkommen in Ordnung und dennoch brauchte ich ewig, um voran zu kommen. Der Inhalt war teils spannend und teils sehr langatmig und langweilig. Mir fehlten an manchen Stellen, wie beispielsweise beim Kompass, Informationen. Man hätte es so in der Form getrost weglassen können. Teilweise war es auch wieder skurril und nicht realitätsgetreu. 

Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich keinen Zusammenhang von Titel und Inhalt sehe... Da mögen vielleicht andere anderer Meinung sein, aber für mich hat es rein gar nichts mit einem Versprechen an sich.

Alles in allem war es ok..  Mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

Freitag, 30. Juni 2017

Kein Sommer ohne Liebe

# 43 Rezension zu "Kein Sommer ohne Liebe" von Mary Kay Andrews

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Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN-13: 978-3596035342

Ein sehr leichter, sommerlicher Roman - perfekt für zwischendurch...

Cover:

Das Cover spricht mich sehr an. Allein schon durch die Hängematte, in die man sich am liebsten hineinschmeißen würde, und das sommerliche Flair im Hintergrund, laden einen in einen traumhaften Sommer ein.
Der Titel ist auch sehr ansprechend… verspricht einen schönen Liebesroman.

Klappentext:

Weißer Sand, blaues Mees und ein verschlafenes Städtchen - das alles zu finden, ist der Auftrag von Greer, denn sie ist Location-Scout. Und da ist es: Nach schier endloser Suche stößt Greer auf Cypress Key, das wohl letzte urige Fischerdorf mit Palmenstrand an Floridas Golfküste.

Hier hat alles noch seinen ursprünglichen Charme - und das gilt leider auch für den umweltbewussten, aber durchaus attraktiven Bürgermeistern Eden. Der ist nämlich alles andere als begeistert von der Idee, dass eine riesige Filmcrew sein geliebtes Städtchen bevölkert. Während die beiden noch streiten, merkt Greer, dass sie vielleicht gerade ihr Herz verliert...

Inhalt/ Meinung:

Greer ist die Beste in ihrem Job, auch nachdem sie eine Niederlage einstecken musste und Angst hatte, ihren Ruf verloren zu haben. Doch der Hauptdarsteller des Filmes ist alles andere als leicht... Der Produzent ist von ihm überzeugt.. da scheint er jedoch der einzige zu sein.
Greer ist Einzelkind und wurde von ihrer Mutter und Großmutter aufgezogen.. von ihrem Vater hat sie 30 Jahre lang nichts gehört. Doch als ihre Mutter auf dem Sterbebett lag, bat sie Greer Kontakt zu Clint aufzunehmen. Wieso sollte sie das tun? Er hatte damals die Familie verlassen... Oder steckte doch etwas tiefgründigeres dahinter? Was Greer nun erfährt, stellt alles auf den Kopf. Kann sie ihrem Vater verzeihen?
Die Beziehung zwischen Ed und Greer ist alles andere als leicht. Immer wieder geraten sie aneinander wegen Kleinigkeiten... Das Kasino, welches als Drehort verwendet werden und anschließend in die Luft fliegen soll ist Streitpunkt Nummer 1... Und doch halten die Streitigkeiten sie nicht ab Gefühle für einander zu entwickeln...
Das Buch ist wirklich super. Es liest sich sehr schnell weg, trotz 500 Seiten. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und die Handlung läuft wie ein Film vor dem inneren Auge ab.

Die Geschichte ist schlüssig, wenn auch an manchen Stellen etwas langatmig. Es sind viele Baustellen im Buch.. Eine Vater-Tochter Beziehung, wenn man es so nennen kann, die unbedingt geklärt werden muss, die Beziehung zwischen Ed und Greer, die Beziehung zwischen Ed und seiner Nichte Allie, sowie die Beziehung zu Allie und ihrem Vater, der frisch aus dem Knast kommt. Viele Probleme treffen aufeinander.. es wird viel gestritten und vieles wird zu sehr aufgebauscht.

Fazit:

Der Titel des Buches verspricht mir eine Schnulze.. "Kein Sommer ohne Liebe"
Mir persönlich war es sogar etwas zu wenig Liebe, zu wenig Schnulze... Die Geschichte baut sich gut auf und am Ende wird es sogar noch mal richtig dramatisch, aber es reichte mir dennoch nicht für 5 Sterne..

Daher gibt es 4/5 Sternen... aber dennoch eine Empfehlung, da ein wundervoll leichtes, und sommerliches Buch ist

Dienstag, 27. Juni 2017

Das Haus der Luftblumen

# 42 Rezension  zu "Das Haus der Luftblumen" von Nancy Salchow

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Nancy Salchow
Format: Kindle Edition
Verlag: neobooks


Ein Buch welches ich in dieser Art und Weise nicht erwartet hätte <3

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut, es ist sehr ansprechend. Ich mag die Farbgestaltung sehr und es strahlt eine sehr schöne Idylle aus.

Kurzbeschreibung:

Wäre die Liebe ein Mensch, dann vermutlich ein übergewichtiger kleiner Mann, der mit Pfeil und Bogen auf die Herzen von Menschen schießt.
Wäre sie ein Ort, dann wahrscheinlich ein Haus.
Das Haus, in dem ich lebe.

Als professionelle Songtexterin könnte Tina es sich aussuchen, welche Aufträge sie annimmt. Trotzdem gelingt es ihr nicht, das Angebot von Piets Band abzulehnen – Piet, der Mann, der einst ihr Herz gebrochen und inzwischen ein Kind mit einer Anderen hat. In einem Ferienhaus an der Ostsee, ihrer alten Heimat, versucht sie, in völliger Abgeschiedenheit an den Texten für das Album der Band zu arbeiten. Doch beim Schreiben suchen Tina seltsame Ahnungen heim. Fast scheint es, als läge eine Energie in der Luft, die all die Emotionen auffängt, die je von Menschen in das kleine Haus am Meer getragen wurden. Und während die Geschichten des Hauses unerklärlichen Einfluss auf Tinas Texte nehmen, überkommt sie eine unfassbare Erkenntnis: Es ist die Liebe höchst selbst, mit der sie unter einem Dach lebt. Und die hat einiges mit ihr vor.

Meinung:

In der Kurzbeschreibung ist alles wichtige des Inhaltes enthalten...
Das Buch ist auch nicht sehr lang, sodass man auch gar nicht mehr vom Inhalt erzählen braucht :D 

Ich bin an diesen Roman ohne irgendwelche Erwartungen ran gegangen... Von der Autorin hatte ich bereits "Das Sonnenblumenhaus", welches mir sehr gut gefiel. Aber unter dem Titel "Das Haus der Luftblumen" konnte ich mir nichts wirklich drunter vorstellen. 
Nachdem ich es nun gelesen habe muss ich sagen, dass mir unheimlich gut gefallen hat! 
Es ist eine sehr leichte Lektüre mit viel Gefühl und Emotionen. 

Die Energie in dem Haus, die Tina beim schreiben ihrer Texte beeinflusste kam mir am Anfang etwas seltsam vor.. ist es auch immer noch. Aber die Idee ist sehr schön... und vor allem mal etwas ganz anderes. Etwas untypisches.. und genau Das, hat mir an diesem Roman so sehr gefallen. 
Es gibt viele Wendungen im Buch, die man als Leser auch teils nicht nachvollziehen kann.. aber hey, so spielt das Leben nun manchmal. Tina und Piet haben es wirklich schwer.. auch die Kommunikation zwischen den beiden ist manchmal wirklich schwierig. 
Celine, die angeblich schon immer eine enge Freundin von Tina war (Tina ist anderer Meinung), fand ich etwas nervig und aufdringlich am Anfang. Aber sie wurde mir im Laufe der Handlung zunehmend sympathischer, denn auch sie muss feststellen, dass nicht alles rosig in ihrer Beziehung läuft und tut einem dann sogar leid. 

Fazit:

Dieser Roman hat mich absolut überzeugt.. es hat mir viel Freude bereitet und ich kann es jedem wärmstens empfehlen, der mal zwischendurch eine luftig leichte Lektüre braucht. 
Der Roman erhält 5/5 Sterne :)

Samstag, 17. Juni 2017

Eine Hochzeit in den Highlands

# 41 Rezension zu "Eine Hochzeit in den Highlands" von Kathrine Collins

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Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Dp Digital Publishers Gmbh
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3960875208

Diesen irre tollen Roman habe ich als E-Book Rezensionsexemplar erhalten und lesen dürfen :)

Cover:

Das Cover finde ich traumhaft schön... genauso stellt man es sich in den Highlands vor.. oder nicht?! Eine traumhafte Kulisse, die Schrift finde ich perfekt gewählt und die Herzen, die wie Regen auf die zwei Verliebten regnen, einfach wunderschön <3

Inhalt:


Carolina Hildebrecht ist am Boden zerstört. Eben noch war sie in einer glücklichen Beziehung, bis sich ihr Freund unerwartet nach acht Jahren von ihr trennt. Nun steht sie alleine und ohne Wohnung da. Eine unerwartete Reise in die Highlands verschafft vielleicht Abhilfe, doch Carolina erwartet in der schottischen Einöde nur eines: Arbeit. Dort muss sie ausgerechnet eine romantische Hochzeit planen.

Aber weder ihre Kollegin Sina, noch der schweigsame Verwalter Kendrick machen es ihr leicht, ihre Arbeit zu machen. Sina zieht sie ständig auf, mehr Spaß im Leben zu haben. Wie soll das funktionieren, wenn Kendrick ihr das Leben zusätzlich schwermacht? Warum bekommt er kaum ein freundliches Wort über die Lippen und warum ist es ihr überhaupt wichtig? Sie mag ihn ja schließlich selbst nicht - glaubt Carolina zumindest ...



Meinung:

Der Roman hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Wenn man den Titel liest, denkt man ja eigentlich, dass er vor Romantik geradezu trieft.. aber das ist gar nicht der Fall. Wobei ich das persönlich klasse finde :D 
Der Roman ist sehr amüsant, bzw. Carolina ist sehr amüsant.. Sie hat eine total coole und irgendwie schrullige Art, die dem Ganzen das gewisse Etwas gibt. 
Es ist definitiv keine übliche, oder normale Liebesgeschichte und das fand ich sooooo toll!!! Es war mal was ganz anderes, es war schwer für den armen Mr. Kendrick, wie auch für Liny, eine einigermaßen verständliche Kommunikation hinzubekommen ... wirklich sehr witzig. 

Aber am Ende siegt die Liebe... Irgendetwas müssen Liebesromane ja gemeinsam haben ;) Das Ende war wirklich toll... Wenn auch immer noch nicht typisch. Aber schon aufgrund der Charaktere ging das auch gar nicht. Sie hatten solche Eigenarten, dass ein schnulziges Ende gar nicht möglich war. Und gerade weil das nicht möglich war, ist dieser Roman einzigartig für mich und perfekt!

Fazit:

Für mich ist es ein absolut gelungener Liebesroman, der mir viel Freude bereitet hat. Vielen Dank, dass es ich es lesen durfte <3
Das Buch bekommt von mir absolut verdiente 5/5 Sternen und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!