Montag, 20. Februar 2017

Jennys Universum

#27 Rezension zu "Jennys Universum" von Janine Tollot

                                                         Bild von Amazon

Eine unglaublich fesselnde Geschichte eines scheinbar verrückten Mädchens…

Cover:

Das Cover finde ich sehr ansprechend und nachdem ich das Buch nun gelesen habe, verstehe ich es auch. Ich mag das Farben Zusammenspiel sehr und die Schrift des Titels…

Inhalt:

Die Autorin Jenny ist eine Außenseiterin...Als Jenny noch ein Kind war, wurde sie von ihrer geistig kranken Mutter vernachlässigt. Durch einen schlimmen Verkehrsunfall verliert sie ihre beste und einzige Freundin Sarah.
Mit 18 Jahren verlässt Jenny ihr Heimatland – die Schweiz –, um in dem verschlafenen Nest Little Silence in Kanada ein ruhiges und abgeschiedenes Leben zu führen.
Dort schreibt sie Romane - am liebsten auf ihrer Veranda und arbeitet in einem Lebensmittelgeschäft. Eine immer gegenwärtige innere Stimme ist jedoch oft ihre einzige Gesellschaft.
Bei einem Stadtfest lernt sie den geheimnisvollen Jerry Lee kennen, der ein Abbild einer ihrer Romanfiguren aussieht. Ebenfalls auf dem Fest trifft sie auf Viktoria, ein kleines Mädchen...Sie werden Freunde, doch irgendetwas scheint seltsam Durch sie erinnert sich Jenny plötzlich wieder daran, dass sie Zeugin eines Mordes wurde, den sie verdrängt hatte - den Mord an Jerry Lee's Mutter. Jetzt will sie den Fall aufklären. Oder ist sie selbst die Mörderin?
Ihre Vergangenheit holt sie ein...doch wie sieht ihre Vergangenheit tatsächlich aus? Was hatte sie all die Jahre verdrängt? Immer wieder tauchen Zeichen auf, doch sie kann sie nicht deuten...
Erst als ihr geholfen wird, kommt einiges zutage, was sie schnellst möglich wieder verdrängen möchte..

Meinung/Fazit:

Ich mochte das Buch sehr, konnte es zeitweise kaum noch aus der Hand legen. Die kleine Viktoria tat mir manchmal schon sehr leid, wie sie weggeschickt wurde…
Auch Jenny kann einem nur leid tun. Ihre Kindheit und wahrscheinlich schon die Vorgeschichte der Mutter, waren der Auslöser für ihre Krankheit… Aber ich finde es sehr schön geschrieben, sehr mitfühlend, sodass man sich super in die einzelnen Charaktere hineinversetzten kann und gerade auch mit Jenny mitfühlen kann.
Rundum ein sehr gelungenes Buch!!

„Jennys Universum ist ein Roman voller mystischer Begegnungen, seltsamer Ereignisse und mit einem überraschenden Ende.“ – absolut meiner Meinung!


Ich vergebe verdiente volle 5 Sterne :)

Montag, 13. Februar 2017

Es muss wohl an dir liegen

#26 Rezension zu "Es muss wohl an dir liegen" von Mhairi McFarlane


Dieses Hörbuch hat mir viel Freude bereitet. Nur die Sprecherin fand ich nicht soooooo angenehm, also die Stimme. Aber es geht auch schlimmer :D 


Inhalt


Delia und Paul sind seit zehn langen Jahren ein Paar, und am Abend ihres Jubiläums springt Delia über ihren Schatten und macht Paul einen Heiratsantrag. Paul sagt ja... jedoch scheint er nicht gerade vor Begeisterung zu sprühen... Sie stoßen trotzdem an und während Delia von ihrer Zukunft träumt zerbricht eigentlich auch schon alles. Denn sie erhält eine SMS ihres Zukünftigen, jedoch ist diese SMS nicht für sie bestimmt, sondern an eine andere Frau... Ja Paul hat ein Verhältnis. 
Sie spricht mit ihrer besten Freundin darüber und bricht alles ab und fährt zu ihr.... 
Delia nimmt einen neuen Job an und lernt einen neuen Mann kennen. Doch hält sie noch immer an Paul fest.  
Auch, als sie ein neues Leben ohne Paul begonnen wollte, läuft nicht alles rosig... doch das Blatt wendet sich mit ein paar Stolpersteinen, doch noch zum Guten. 


Meinung/Fazit: 


Ich fand die Geschichte um Delia sehr amüsant, ich musste oft lachen, habe aber auch mit ihr mitfühlen können. Die Sprecherin hat den Inhalt sehr gut rüber gebracht.  
Ich kann es jedem empfehlen, der diese Richtung auch gern liest - ein amüsanter, gefühlvoller Roman!

Tempel in Flammen

#25 Rezension zu "Tempel in Flammen" von Sandra Melli


Ich bin leider etwas enttäuscht von diesem Buch. Da es der 5. Band einer Reihe ist und ich die anderen nicht kenne, habe ich das Gefühl mitten in die Geschichte geworfen zu werden und weiß gar nicht wo vorn und hinten ist. 


Cover: 
Das Cover finde ich grundsätzlich sehr ansprechend und passt zum Inhalt.  


Klappentext: 
Die Katzenfrau Laisa und Prinz Rogon konnten ihrem Freind Gayyad bereits mehrere harte Schläge versetzen, ihn aber noch nicht endgültig besiegen. Jetzt hetzen von Gayyad kontrollierte Priester die Bevölkerung vieler Reiche gegen die bei ihnen lebenden Minderheiten auf. Dabei kommt es zu Massakern, die den Frieden in den Dämmerlanden gefährden. Laisa und Rogon müssen über sich hinaus wachsen, um ihre Welt vor einem Krieg zu bewahren. 


Meinung/Fazit: 
Ich fand es nicht grundsätzlich schlecht das Buch, es ist gut geschrieben und man kann es flüssig lesen.  
Ich habe dem Buch bis etwas mehr als die Hälfte eine Chance gegeben, aber es hat mich einfach nicht gepackt... daher habe ich es dann abgebrochen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht weiß worum es geht. Ich wusste durchaus was ich gelesen habe, aber man hatte stark das Gefühl irgendwo mitten in der Geschichte zu stecken, man weiß keine Hintergründe und das war sehr schade. Ich wusste leider im Vorfeld nicht, dass es ein Buch einer Reihe ist (habe mich vorher nicht informiert - werde ich aber das nächste Mal tun). 
Ich gebe dem Buch 2 Sterne, da es mir leider nicht wirklich gefallen hat. 

Sonntag, 12. Februar 2017

Der Korsar und das Mädchen

#24 Rezension zu "Der Korsar und das Mädchen" von Elisabeth Büchle



Ein derartiges Buch habe ich tatsächlich noch nie gelesen ... und ich bin hellauf begeistert <3 
Ich hatte das Glück, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks.de kennen und lieben zu lernen <3 


Cover: 


Es ist eines der schönsten Cover, was ich nun besitzen darf. Sehr schöne, gedeckte Farben und das Schiff, bzw. die Korvette (Wie man nun weiß) als Blickfang im Vordergrund.  
Ich finde es auch sehr schön, dass im Titel das Mädchen mit rot betont wird... ach dem Inhalt, weiß man ja nun, dass sie kein typisches Mädchen dieser Zeit war. 


Inhalt: 


South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegsfregatte landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus. 

Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der Silver Eagle, findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse... 


Meinung: 


Wie man vielleicht schon weiß, bin ich kein großer Freund vom abschreiben des Klappentextes.. Doch dieser hier ist so gut, dass er im Wesentlichen schon alle sagt, was zu sagen ist.  

Ich habe mich in diesen Roman und die Charaktere verliebt, vor allem in Lennart und Catherine. Sie sind ein sehr ungewöhnliches Paar :D Sie haben mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht, aber auch zum Verzweifeln.  
Die Schwierigkeiten in die Catherine hineingeraten ist, konnte man teils selbst beinahe fühlen... Ich war selten so Emotionsgeladen, wie bei diesem Roman.  
Auch Emily wandelt sich stark in der Geschichte, ist sie doch am Beginn eine typische feine Lady. Doch auf dem Kriegsschiff wächst sie über sich hinaus...  

Es ist auch schön zu sehen, dass scheinbar abgrundtief böse Menschen doch ein Gewissen haben. Man wird oft überrascht in der Geschichte...  


Fazit: 


Der Roman hat mich wirklich sehr fasziniert, teils amüsiert und geschockt. Also ist alles dabei, was einen grandiosen Roman ausmacht!  
Ich vergebe diesem Buch voll 5 Sterne und es gibt eine absolute Kaufempfehlung von mir!!