Sonntag, 30. April 2017

Brausepulverherz

# 34 Rezension zu "Brausepulverherz" von Leonie Lastella

Bild von Amazon

Brausepulverherz von Leonie Lastella

ISBN 978-3-596-03546-5
Fischer Verlag GmbH
Taschenbuch 496 Seiten


Ein sommerlicher Roman mit italienischem Flair.


Cover:


Das Cover spricht mich ungemein an. Ich mag die sommerlich leichten Farben von Gelb, Grün und dem leichten Blau des Meeres.
Sonne, Strand und Meer...
Der Titel klingt prickelnd, so wie Brausepulver auf der Zunge.


Inhalt/Meinung:


Jiara ist Psychologiestudentin aus Hamburg, die im Sommer in der Trattoria ihres besten Freundes Dario, ihrem Bruder, an der italienischen Riviera jobbt. Ihr ansonsten (scheinbar) strukturiertes Leben steht Kopf, als sie auf Milo - Darios ältester und bester Freund - trifft. Obwohl von einem "Treffen" nicht direkt die Rede sein kann - eine Explosion, ein Feuerwerk an Gefühlen, das trifft eher zu. Dennoch darf Jiara nichts dergleichen fühlen, denn sie hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg. Zumindest denkt sie das...


Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht. Aber ich fand es am Anfang etwas zu kindisch und zu unrealistisch. Gerade in dem Alter (Jiara ist 24) sollte man bereits erwachsener sein und wenigstens einen kleinen Plan haben. Ebenfalls kann ich es nicht nachvollziehen, wie man sich so abhängig machen kann, bzw. so orientierungslos sein kann und sich von seinen Eltern sagen lassen muss, was man im Leben will. Oder ein Plan zu sein.  
Milo und Jiara haben vieles gemeinsam, gerade wenn es um die Familie geht.. Sie denken aneinander vorbei (von reden kann hier nicht die Rede sein). Es ist wirklich eine schwere Geburt der beiden. 

Zu beginn des Buches hat sich für mich der Inhalt ziemlich gezogen und es war eher langweilig. Doch irgendwann kam der Wendepunkt. Endlich passierte mal was und es wurde doch noch interessant. Am Ende gab es natürlich ein Happy End.. nur für wen?! :D

Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, gerade Dario ist mir sehr ans Herz gewachsen. Jiaras beste Freundin Kathi war mir teils sympathisch und teils unsympathisch - das muss man auch erstmal schaffen :D haha..

Da mich das Buch nicht gänzlich überzeugt hat, gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen. Liegt also trotzdem im guten Mittelfeld. Und wer eine sommerlich, leichte Lektüre mal für zwischendurch braucht ist hier bestens Beraten! 


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