Mittwoch, 30. August 2017

Eine Ewigkeit ohne dich

# 50 Rezension zu "Eine Ewigkeit ohne Dich" von Jill Noll


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Taschenbuch: 320 Seiten
ISBN-13: 978-3947336005


✮✮✮✮✮

Ein sehr außergewöhnliches Buch, mit komplett neuen Elementen, komplett neuen Ideen.
Ich habe es als E-Book gelesen… Aber vielleicht kann ich ja noch eine signierte Printausgabe erhaschen :D

Cover:

Ist es nicht ein Traum?!
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, verstehe ich sogar einige Details im Cover, was ich unglaublich faszinierend finde. Das Buch ist eine Augenweide in jedem Bücherregal.

Klappentext:

"Ein altes Wesen ... eine junge Liebe ... unüberwindbare Hürden"
Bevor eine zunächst harmlose Nacht für die 17-jährige Ava zu einem schrecklichen Albtraum werden kann, tauch ein mysteriöser Retter auf. In seiner Gegenwart erwachen Gefühle in Ava, die sie noch nie zuvor gespürt hat. Und auch Lio, ihren Retter, scheint es immer wieder in ihre Nähe zu ziehen. Doch obwohl sie beide es mehr wollen als alles andere, können sie nicht zusammen sein. Denn ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Größer und älter als Ava es sich jemals ausmalen könnte.





Meinung:

Ich fand das Buch total faszinierend, da es eine komplett neue Idee enthielt. Mal keine Vampire, oder Hexen oder derartiges Zeug. Sondern ein aus Lehm gebildetes stummes menschliches Wesen… Was es genau ist?! Lest es im Buch…

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Vorfeld noch nicht mal den Klappentext gelesen habe, ich habe das Buch gelesen, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, und ich damals schon total begeistert war. Ich spreche hier natürlich von „Zwischenwelt- die Welt zerbricht. Ich habe also blind drauf los gelesen und wusste nicht was mich erwartet. Am Anfang dachte ich dann es wäre ein normaler Liebesroman… Das Lio jedoch kein Mensch im herkömmlichen Sinn ist und sehr viel älter, wurde mir dann irgendwann erst bewusst, als ich es gelesen habe.

Das Geheimnis, das zwischen Ava und Lio steht wurde natürlich gelüftet und dafür, dass sie erst 17 ist, hat sie ziemlich cool reagiert – geschockt natürlich, aber sie hat sich nicht abgewandt.  

Die einzelnen Charaktere mochte ich alle, bis auf Niklas, sehr gern. Sie waren wirklich gut gezeichnet, sodass man sie regelrecht sehen konnte. Auch Avas Gefühlschaos teilweise konnte man regelrecht fühlen. Und ihre tollpatschige Art machte sie gleich noch viel sympathischer. Manchmal kam sie noch etwas zu Kindisch rüber fand ich… ok, ich habe daran gedacht, wie ich in dem Alter war… vllt war ich auch ein wenig zu reif, man weiß es nicht, aber egal wie, Ava ist ein toller Charakter mit Potential nach Oben.

Über das Ende war ich schockiert... aber dann war das Buch auch einfach vorbei, da kam nichts mehr. Ich war nur heil froh, als dastand: Fortsetzung folgt…




Fazit:


Fassen wir mal zusammen: neue Idee, tolle Charaktere, toller Schreibstil, tolle Autorin!! Volle 5 Sterne und eine UNBEDINGTE Kaufempfehlung!!

Sonntag, 27. August 2017

Das Relikt der Fladrea

#49 Rezension zu "Das Relikt der Fladrea" von Dominik Schmeller

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Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Mantikore-Verlag
ISBN-13: 978-3945493540


✮✮✮✮✩

Als nicht unbedingter Fantasie-Liebhaber, ein doch wirklich gutes Buch !!

Cover:

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen… es war auch der Grund wieso ich mich überhaupt für das Buch interessiert habe… erst dann habe ich gelesen worum es eigentlich geht :D
Mit gefallen die Farben und das Zusammenspiel unheimlich gut. Das Cover sieht bereits etwas mystisch aus und macht Lust auf mehr!

Klappentext:

Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert...

Meinung:

Ich muss gestehen, als das Buch bei mir ankam, war ich im ersten Moment geschockt wie dick es ist. mit über 500 Seiten ein wirklicher Schinken!
Ich kam ganz gut in die Geschichte rein, wenn ich auch den Anfang etwas mühsam und langweilig fand.
Eschenstab, der Mann mit dem Larima verheiratet werden soll, war mir von Anfang an total unsympathisch und es wurde und wurde nicht besser. Er ist wirklich der Böse in dieser Geschichte und als dieses ist er wiederum wirklich gut! Sein schleimiges, nettes Gehabe, was er zwischendurch versucht hat an den Tag zu legen, habe ich ihm keine Sekunde lang abgekauft.
Larima und Semi waren mir wiederum sehr angetan. Manchmal etwas zu kindisch, aber dennoch dem Alter entsprechend.

Den Schreibstil fand ich gut, es liest sich flüssig lesen... jedoch sind noch einige Fehlerchen enthalten, die einen manchmal ins Stocken kommen lassen haben.

Die Geschichte selbst ist wirklich gut und es sind einige Wendungen im Buch, die man so nicht gedacht hätte. Es hat mich also wirklich teils überrascht und das mag ich an Geschichten sehr.. Manchmal war mir die Geschichte etwas zu langatmig und ich habe mich schnell ablenken lassen.. jedoch wurde es am Ende immer spannender.
Auch das Ende finde ich wirklich gut gelungen. Zwei sehr tapfere Teenager, dessen Reise wohl noch lang nicht zu Ende ist. Ein überaus gemeiner Cliffhanger muss ich sagen..

Fazit:

Ich mochte die Geschichte gern, auch die Charaktere waren wirklich gut gezeichnet. Aufgrund mancher Kritikpunkte, die ich angesprochen habe vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung an Fantasy-Fans gibt es obendrauf :)

Der blauen Sehnsucht Tod

#48 Rezension zu "Der blauen Sehnsucht Tod" von Brigitte Pons

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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: LYX
ISBN-13: 978-3802593963

✮✮✮✩✩

Ok, aber nicht überragend… 

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es passt super zum Titel, welches ich jedoch erst begriffen habe, als ich das Buch gelesen hatte. Was ich auch immer gut finde ist, wenn man rätselt, wie das Cover und der Titel um Inhalt des Buches passen… hier würde ich sagen: auf den Nagel getroffen!


Klappentext:

In Vielbrunn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gerüchte kursieren und Geschichten. War sie wirklich nur ein Feriengast? Dem jungen Polizisten Frank Liebknecht erzählte sie von ihrer Suche nach einem Gemälde mit vier blauen Pferden, das im zweiten Weltkrieg verschwand. Die Kriminalpolizei findet zahlreiche Widersprüche und Motive - und plötzlich steht Frank selbst auf der Liste der Verdächtigen. Notgedrungen stellt er eigene Nachforschungen an und bringt Geheimnisse ans Tageslicht, die seit Jahrzehnten vergraben waren...

Meinung:

Ich finde das Buch hat sehr gute Stellen, die wirklich fesseln.
Dann ist die Handlung aber teils wieder total langatmig und es dreht sich stellenweise nur um das Gemälde, was an sich nicht schlimm ist, jedoch wiederholen sich die Gedankengänge.
Der Schreibstil ist gut, es liest sich flüssig. Die Handlung baut sich stetig auf und am Ende, ist es noch mal richtig spannend, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet und waren mir alle auch sehr sympathisch. Ich konnte sogar die Fragen der Kripobeamten bezüglich Frank Liebknecht nachvollziehen, was ihn nach Vielbrunn verschlagen hat.
Manches war mir etwas unschlüssig an der Geschichte, bzw. kam mir auch ein wenig seltsam vor. Beispielsweise, dass ein Teenager Tiere quält. Die Beweggründe dazu habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden.

Fazit:

Für mich ist es mit Krimis nicht immer so einfach, es muss mich eben packen. Und das hat es hier erst am Ende... Durch die erste Hälfte habe ich mich teils richtig gequält und war drauf und dran es abzubrechen. Gut das ich es nicht getan habe, da das Ende ja nun wirklich sehr gut war. Dennoch reicht es für mich nicht, um das Buch wirklich zu empfehlen... wer Krimis mag, der ist bestens bedient. Jedoch wer eher Thriller Fan ist, sollte die Finger davon lassen.. es ist im Vergleich einfach öde.


Alles in Allem war das Buch ok! Und der Titel ist wirklich gut gewählt... daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

Mittwoch, 9. August 2017

Teufelseltern

# 47 Rezension zu " Teufelseltern" von Andrea Reinhardt

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Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: tredition
ISBN-13: 978-3743907317


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✮✮✮✮✮

Ein wirklich sehr gelungener, spannender Debüt Thriller, einer sehr lieben und netten Autorin.

Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut.. ich habe mir im Vorfeld meine Gedanken zu dem Cover gemacht, jedoch verstehe ich es erst richtig, nachdem ich das Buch nun gelesen habe. Und es ist einfach grauenhaft... so im Nachhinein.
Es ist schlichte, sagt aber eine Menge aus und das fasziniert mich sehr.

Klappentext:

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen.
Chicago 2016.
Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werden Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.



Meinung:

Mich hat das Buch ab der ersten Seite gefesselt. Die tragische Geschichte um Natalie Bennett hat mich sehr ergriffen und auch die Entführung der Kinder aus der Klinik. Man ist fassungslos und sprachlos, was Menschen Kindern antun können... ihren eigenen und eben den entführten. Überhaupt die Hand an Kinder zu legen... Mich bringt nicht oft jemand oder etwas aus der Fassung, aber die Autorin hat es tatsächlich mit ihrem Buch geschafft.

Den Schreibstil finde ich sehr gut, es ist flüssig zu lesen und sehr fesselnd. Sie lässt die Kapitel teils offen enden, sodass man einfach weiter lesen muss um zu wissen was nun genau passiert. Das ist eine sehr kluge Taktik, die sehr gut bei mir funktioniert hat, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch die einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich die Handlung problemlos bildlich vorstellen - ist nur die Frage ob man das tatsächlich will?!

Das Ende des Buches ist auch offen... leider ist es auch nur teils eins Gutes Ende. Menschen sterben..so spielt das Leben nun einmal. Doch wenn es um Kinder geht... nun ja, das Leben spielt nicht immer fair. 
Jetzt ist man jedoch umso gespannter, wie es dann in Teil 2 weiter geht, gerade um Natalie Bennett.

Vom Inhalt möchte ich gar nicht mehr verraten als im Klappentext preis gegeben wird, denn ich finde allein der Klappentext wirft so viele Fragen auf, dass man das Buch einfach lesen möchte. Und diese Spannung möchte ich nicht nehmen...
Zum Beispiel hatte ich mich gefragt, wieso die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig war?! Ist auch sie getötet worden?! Was hat es mit den fünf toten Kindern auf sich?!... 

Fazit:

Ein unglaublich fesselnder Thriller, dem ich jeden Thriller-Fan nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich vergebe dem Buch verdiente 5 Sterne.