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Freitag, 24. November 2017

Ausradiert

# 66 Rezension zu "Ausradiert" von Martin S. Burkhardt


Bild von Amazon

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Luzifer-Verlag
ISBN-13: 978-3958351103


✮✮✮✬✰

Cover:

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt überhaupt nicht an, ich kann auch keine Assoziationen zum Inhalt herstellen.
Jedoch passt der Titel grandios zum Inhalt, denn die Charaktere werden quasi aus ihrem Leben ausradiert...

Klappentext:

Wie fühlt sich jemand, der auf einen Schlag für die gesamte Welt unbekannt geworden ist, an den sich weder die eigene Freundin noch die Kollegen erinnern?
Genau das passiert Moritz.
Als er kurz darauf von nebulösen Erscheinungen angegriffen und beinahe getötet wird, ist das erst der Anfang eines schrecklichen Albtraumes.

Meinung:

Die Idee des Buches ist wirklich klasse!! Die Umsetzung ... noch etwas ausbaufähig. 

Ich kam ganz gut in das Buch rein. Der Schreibstil gefiel mir sehr, denn es ging flüssig von der Hand. Zu beginn fand ich das Buch recht langatmig, es war etwas skurril... Urplötzlich kennt kein Schwein mehr Moritz.. Was ist passiert? Sein Schatten sieht anders aus als sonst und er wird von komischen Nebel-Kreaturen aufgesucht. Es scheint als wollten sie ihn töten... doch wieso? Was ist in Moritz´s Leben passiert?
Seine Bankkarte wird eingezogen, sein Ausweis ist ungültig.. er existiert einfach nicht mehr. Nur sein neuer Nachbar Tobias greift ihm unter die Arme. 
Als Moritz andere Leute wie ihn trifft, die dasselbe Schicksal ereilt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der Lösung. Was ist mit ihnen passiert.. sie brauchten Antworten.  Eine Reise nach Island soll Aufschluss bringen... doch überall lauert die Gefahr und nicht alle kommen Lebend zurück.

Ich muss sagen, ab dem letzten Drittel bis zum Ende war es wirklich spannend. Sowie sie nach Island aufbrachen. Die Kreaturen fand ich wirklich ekelig und schaurig. Ich mag ja nicht unbedingt Fantasy und in diesem Punkt hat es sich mal wieder bestätigt.. es war mir ein wenig zu skurril. Die Charaktere mochte ich sehr gern, gerade Moritz. Er tat mir so leid, als seine Freundin ihn nicht mehr erkannte, dabei wusste er so viele Dinge und konnte sie trotzdem nicht überzeugen. Auch auf der Arbeit wurde er rausgeschmissen. Selbst sein bester Freund wusste nichts von ihm... 
Wen ich allerdings von Anfang an nicht leiden konnte war Tobias, sein neuer Nachbar. Er kam mir von Anfang an komisch vor... und am Ende sollte sich mein Gefühl bewahrheiten. 
Auch das Ende gefiel mir sehr gut...aber davon verrate ich mal nichts :D 

Fazit:

Ich vergebe dem Buch 3,5 Sterne von möglichen 5, weil mir das Cover gar nicht gefällt, der Anfang bis ca. zur Mitte des Buches sehr langatmig und weniger spannend war und mir das Buch teils etwas zu Skurril war... Dennoch kann ich das Buch Fantasy-Fans empfehlen, die es auch etwas düsterer mögen. 

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