Startseite

Meine Veröffentlichungen

Autoreninterviews

Donnerstag, 30. November 2017

Der Winterpalast

#68 Rezension zu "Der Winterpalast" von Eva Stachniak


Bild von Amazon

Taschenbuch: 532 Seiten
Verlag: Insel Verlag
ISBN-13: 978-3458359708


✮✮✮✰✰

Cover:

Das Cover finde ich traumhaft schön <3 Ich habe mich sofort verliebt.. Nur verrät die Hülle nicht was in ihr steckt.

Klappentext:

Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten »Spioninnen« im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst – die spätere Katharina die Große – an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Varvara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron – aus der unerfahrenen Fremden wird eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.
Eva Stachniaks opulenter Roman über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Frauen führt den Leser in eine Welt, in der Leidenschaft und Vertraulichkeit auf Heimtücke und Verrat treffen – in die abgründig-geheimnisvolle Welt des russischen Zarenhofs, gehüllt in schweren Brokat und knisternde Seide.

Meinung:

Ich fand das Buch am Anfang noch ganz spannend, dass ein 14-jähriges Mädchen ihre Eltern verliert, was natürlich sehr traurig und schlimm ist, dann an den Hof der Kaiserin gelassen wird und eine Aufgabe bekommt - nämlich ein Spitzel sein. Wawara lernte das Leben am Hof kennen, seine Tücken und Geheimnisse. 
Ich fand besonders toll, dass das Buch auch aus der Sicht von Wawara geschrieben ist und nicht aus der Sicht der Kaiserin oder der Großfürstin Katharina. 
Auch der Beginn, wie Katharina an den Hof kam und wie es ihr erging, fand ich am Anfang toll, es ist toll geschrieben. Leider aber wurde es dann schnell langweilig und zäh.. Es passierte nichts mehr. Es ging nur um Krankheit und Sorge, um den unfähigen Großfürsten Paul und um belanglose Dinge. 

Erst als Wawara dann quasi zwangsverheiratet wurde und Katharina endlich ein Kind bekam wurde es wieder etwas spannender. Aber auch das hielt irgendwie nicht lang. 

Die Geschichte selbst ist nicht schlecht, aber definitiv nicht eines meiner Lieblinge. Auch wenn sich die Geschichte aufgrund des Schreibstils wirklich gut liest, war die Handlung zu zäh. Die Charaktere, gerade Wawara und Katharina haben sich im Laufe der Handlung sehr verändert und das nicht gerade zum Positiven. Jedenfalls sehe ich das so.. Diese Wandlung hat mir nicht gefallen. Und befürchte, dass es im zweiten Band nicht besser wird. Ich weiß auch noch nicht, ob ich den zweiten Band lesen soll...

Fazit:

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Es hat mich nicht überzeugen können... Dennoch ist es keine totale Katastrophe. Mal schauen, ob ich den zweiten Teil lesen werde, vielleicht lässt die Autorin noch Überraschungen offen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen