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Donnerstag, 30. November 2017

Verfolgung

#67 Rezension zu "Verfolgung" von David Lagercrantz 


Bild von Amazon

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-13: 978-3453270992



✭✭✭✭✭

Ich habe dieses Buch, als Hörbuch gehört und freundlicher Weise von Blogger.de als Rezensionsexemplar erhalten.

Cover:

Zum Cover brauche ich glaub ich nicht viel sagen, es zieht sich ja durch die Reihe und ich finde jedes Cover einfach klasse. Vor allem, weil es so schlicht gehalten ist..

Klappentext:

Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?

Meinung:

Auch hier finde ich, wie auch schon im vierten Teil, hat David Lagercrantz großartige Arbeit geleistet. Das Buch ist ab der ersten Sekunde, oder ab der ersten Seite, spannend durch und durch.
Lisbeth sitzt mal wieder im Gefängnis, was sie aber gar nicht groß zu stören scheint, vorausgesetzt man lässt sie in Ruhe und die Menschen, die zu unrecht ins Visier geraten. 

Sehr spannend fand ich die Geschichte von Lisbeths Vergangenheit, es kommt immer zu Tage, was damals wirklich geschah und auch wie viele Menschen darin involviert sind. Auch den Zusammenhang zu Lisbeths Schwester und Zala, deren Vater. Zalatschenko zieht sich auch wie eine Kakerlake hartnäckig durch die Geschichte... obwohl er schon längst tot ist, bleibt er präsent, was ich sehr toll finde. Auch der Bezug, zu den vorigen Teilen finde ich klasse, denn man hat so das Gefühl nie aus der Geschichte raus zu sein. 

Der Schreibstil ist wie eh und je toll, man kann der Handlung uneingeschränkt folgen. Ich hatte nur am Anfang ein paar Probleme rein zu kommen, das lag aber eher am zuhören. Es ist tatsächlich für mich schwerer der Handlung zu folgen, wenn ich es höre, als wenn ich es lesen würde. Aber ist man erst einmal drin, kann man nicht mehr aufhören. 
Auch die Geschichte um Leo Mannheimer fand ich sehr spannend. Und natürlich die Auflösung des Ganzen, am Ende. Ich war in beiden Geschichten mehr als gebannt und musste mehrfach den Atem anhalten. Einfach klasse..

Man denkt eigentlich: so langsam müsste es doch ein Ende nehmen mit der Geschichte um Lisbeth und Blomkvist, aber es kommen immer wieder neue Dinge zum Vorschein und es wird immer verrückter.. Und doch bleibt es spannend. Und die Geschichte ist keinesfalls vorbei.. 

Fazit:

Ich kann diesem Buch einfach wieder nur 5 von 5 Sternen geben, denn es hat mich von vorn bis hinten komplett überzeugt. 

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